Tentakel-Alarm!

Und noch etwas, was man nicht essen kann, aber backen. Fimo-Tentakel. Oder auch Modelliermasse genannt.

Das ist ebenfalls sehr simpel und läd förmlich zum Nachmachen ein.

Was benutzt man dazu?
Fimo (Farben frei Schnauze)

Erstmal die Tentakel formen. Der mittlere Teil ist dicker, zu den Enden läuft es schmal zu. In die gewünschte Form rollen/legen. Dann kommen die Saugnäpfe. An der Spitze der Tentakel anfangen mit kleinen Kügelchen und zur Mitte größere Kugeln nehmen, aber zum Ende wieder kleiner werden. Die Saugnapfform entsteht, wenn ihr die Kugeln dort anbringt, wo sie hin sollen und dann mit einem Kugelschreiber oder ähnlich spitzen Gegenstand in der Mitte einstechen. So klebt ihr auch automatisch den Saugnapf an der Tentakel an. Nun kommt das Fimo für ca. 30 min in den Backofen. Es darf nicht heißer als 130 ° werden.

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Schaut witzig aus, nicht wahr?

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es muss nicht immer alles essbar sein: backen geht immer

Auch wenn es kein Kuchen ist, so wird es doch im Ofen gebacken: Schrumpffolie

Und wozu? Naja, man kann daraus Schmuck machen, Anhänger, Aufnäher, eben Nippes. Wir mögen Nippes, also gibts jetzt Schrumpffolie aufs Auge. 😉

Was man dafür braucht:
shrinky dinks (kann man überall bestellen – amazon, eBay und Co.)
Buntstifte, Edding, Fineliner, Kugelschreiber
Lochzange oder Locher
Klarlack (zum aufpinseln oder sprühen ist egal)
eventuell noch diversen Schmuckzubehör, wie Verschlüsse, Ohrring-Rohlinge, Biegeringe, Karabiner usw.

Und wie wird es gemacht? Zu allererst sollte euch bewusst sein, dass es Schrumpffolie ist – heißt, sie schrumpft. Ich habe mir daher ein Referenzstück gefertigt: 5 cm ausgeschnitten und gebacken ist es auf 2,5 cm runtergeschrumpft. Einfach auf die Folie malen (wir haben dazu Vorlagen auf Papier ausgedruckt und nachgezeichnet). Das Bild dann ausschneiden und ein Loch stechen (Achtung – auch das Loch schrumpft – logischerweise!).  Dann kommt es in den Backofen bei etwa 170 ° und geht ganz schnell. Die Folie wölbt sich nun erst mal dick auf und zieht sich dann ganz klein zusammen. Wenn sie wieder glatt liegt, könnt ihr sie aus dem Ofen holen. Wenn es kalt ist, Klarlack drüber und fertig.

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Ihr seht, es gibt unzählige Möglichkeiten, daraus was zu basteln. Also, traut euch mal.

Nutellaaaaaaaaaaaaaaaa <3

Alle lieben Nutella! Also gibt es Nutellakekse. Und die sind so einfach, man könnte glatt eine ganze Nutella-Keks-Armee backen. ;D

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Los gehts mit ca. 25 Stück:
200 g Nutella
150 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Ei
50 g Zucker

Nutella in eine Schüssel geben und in der Microwell oder im Wasserbad erhitzen und schmelzen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und etwa die Hälfte zur Nutella hinzugeben und gut rühren. Dann das Ei und den Zucker hinzufügen. Gut weiterrühren. Zum Schluss das restliche Mehl und Backpulver dazu. Der Teig kann nun prima geknetet werden. Nun nur noch walnussgroße Kugeln machen und auf ein Backblech verteilen. Bei 130 ° Umluft ca. 15 – 20 min backen lassen.

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Total easy. Könnt man sich glatt jeden Tag gefallen lassen…

ein sanfter Kuss – Schokoschaumküsse

Das ist etwas, was man nicht unbeding allein auf die Reihe bekommt, wenn man die zum ersten Mal macht. Aber ein Traum sind sie! Wir haben uns richtig Mühe gegeben.

Dickmänner kennt ja jeder und mag jeder. Da haben wir uns gedacht, probieren wir die Schokoschaumküsse doch mal selbst aus.

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Und das braucht ihr für ca. 18 Schaumküsse alles:
Waffeln (entweder ihr kauft Frischeiwaffeln oder backt sie selbst: 100 g Mehl, 100 g Zucker, 100 g Ei)
100 g Eiweis
Prise Salz
100 g Zucker
40 g Wasser
1,5 g Gelatine (wir haben die in Pulverform genommen – lässt sich besser abmessen)
nochmal 2 Esslöffel Wasser
200 g Kuvertüre

Gelatine zu Anfang in kaltes Wasser (ca. 1 – 2 Esslöffel) einlegen. Die 40 g Wasser und den Zucker aufkochen, bis der Sirup etwa 120 ° (am Besten mit einem Bratenthermometer messen) erreicht hat. – jetzt kommt der Teil, wo Nicole und ich gar nicht mehr allein weitergekommen wären – fast zeitgleich das Eiweiß mit Salz in einer Schüssel schaumig rühren, aber nicht ganz steif! Und nun muss es nämlich schnell gehen: den Sirup vorsichtig unter den Eischaum rühren und dann noch etwa 1 min steif schlagen. Dann die Gelatine mit den 2 Esslöffel Wasser im heißen Wasserbad auflösen und ebenfalls dem Eischnee unterheben. Die Waffeln nun auf ein Gitter legen (vorher am Besten nochmal toasten, dass sie etwas fester werden). Den Eischnee in eine Spritztüte geben und mit der größten Tülle auf die Waffeln sprühen. Die Rohschokoschaumküsse für ca. 10 min in den Kühlschrank, damit der Schaum noch etwas fester werden kann.  Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und dann kurz abkühlen lassen. Dann die Schaumküsse aus dem Kühlschrank nehmen und mit der flüssigen Kuvertüre überglänzen. Das ist gar nicht so einfach, aber Nicole hat das super hinbekommen. Seht selbst:

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Sind sie nicht ein Traum? Also, ab mit euch in die Küche und nachmachen!

Süße Träume. 🙂

müde bin ich, geh zur Ruh – Birne im Schlafrock

Ich würde nach diesem Rezept am liebsten alles im Schlafrock backen xD Aber jetzt erstmal zu der Birne im Schlafrock.

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Was brauchen wir dazu?
Birnen (so viele, wie Personen essen wollen), am Besten alle etwa gleich groß
Blätterteig
50 g gemahlene Mandeln
1 Esslöffel Honig
1 Esslöffel Zucker
1/2 Saft und Schalenabrieb einer Zitrone
etwas Puderzucker oder Zimt-und-Zucker
Eiweiß

Als erstes macht man die Füllung. Eine halbe Zitrone abreiben und dann auspressen. Das dann mit Mandeln, Zucker und Honig in einer Schale vermengen und kurz ziehen lassen. Nun die Birnen schälen – den Stiel aber dranlassen und von unten aushöhlen, sodass das Kerngehäuse entfernt wird. An der Unterseite ein wenig wegschneiden, damit die Birne einen guten Stand hat. Den Blätterteig mit einem Pizzaschneider in ca. 1 cm dicke Streifen schneiden. Den Teig dann mit Eiweiß einstreichen und mit Zucker bestreuen. Dann beginnend am Stiel die Birne vorsichtig mit den Blätterteigstreifen umwickeln. Dabei darauf achten, dass sich die Streifen immer etwas überlappen, damit es beim Backen nicht auseinander fällt. Dann müsst ihr nur noch vorsichtig die Birne mit der Füllung stopfen. Etwas Eiweiß über den Blätterteig und ab in den Ofen. Bei 180 ° ca. 25 min auf Umluft die Birnen sichtbacken, bis der Blätterteig schön goldbraun ist. Dann aus dem Ofen holen, alles mit Puderzucker bestreuen und voila! Dazu passt super eine lecker Vanillesauce. Lasst es euch schmecken!

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Das geht so super einfach und ist so wahnsinnig lecker! Am Besten, ihr lasst euch die Birnen Schmecken, solang sie noch warm sind. foodporn vom allerfeinsten 😉
Ihr könnt natürlich auch alle möglichen anderen Früchte in den Schlafrock packen – wie ihr wollt, seid kreativ!

Piñatas!!

Das war ein Projekt, dass uns scherzweise von der lieben ashyda zugespielt wurde. Und wir haben sie kurzerhand mal umgesetzt: Piñata-Kekse

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Was brauchen wir für ca. 6 Kekse?
225 g Butter
120 g Puderzucker
225 g Zucker
240 ml Öl
2 Eier
1 Teelöffel Salz
3 – 4 Tropfen Mandelaroma
2 Teelöffel Backpulver
600 g Mehl
1 Esslöffel Vanillezucker
6 Lebensmittelfarben (am Besten in Pulverform)
Minismarties
60 g Puderzucker
einige Tropfen Milch
eine Esel- oder Pferdeausstechform

Butter, Puderzucker und Zucker schaumig aufschlagen. Dann die Eier und das Öl unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz beimengen. Und zum Schluss Vanillezucker und Mandelaroma dazu und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in 6 gleichgroße Kugeln aufteilen und diese dann in den vorbereiteten Farben einfärben. Die gefärbten Kugeln dann noch einmal halbieren, sodass ihr von jeder Farbe zwei Kugeln habt. Eine rechteckige Form (die Ausstechform muss hineinpassen) mit Folie auslegen und dann immer abwechselnd die Farbteiglagen darin auslegen. Das Ganze kommt dann ca. 1 h in den Tiefkühler zum fest werden. Dann den Teig herausholen und in dünne Scheiben schneiden. Diese dann auf einem Backblech mit genügend Abstand auslegen (die gehen noch ein ganzes Stück auf!). Im vorgeheizten Backofen dann bei Umluft die Kekse bei 175° ca. 12 min backen. Direkt nach dem Backen müsst ihr nun schnell arbeiten: ausstechen ist angesagt! Vorsicht: heiß! Ihr braucht pro Keks 3 ausgestochene Formen. Die mittlere davon könnt ihr ohne Beine lassen und diese benötigt dann ein Loch in der Mitte (der Bauch muss ja mit Minismarties gefüllt werden). Der Teig wird recht schnell fest und brüchig, also wirklich flink arbeiten. Dann die ausgestochenen Formen auskühlen lassen. Dann nehmt ihr den Puderzucker und verrührt ihn mit der Milch zu Zuckerguss. Jetzt einen „heilen“ Keks, welchen ihr mit dem Zuckerguss am Rand entlang bestreicht (nicht den Bauch, weil da ja die Smarties drin liegen müssen). Da drückt ihr dann vorsichtig den Keks ohne Beine und mit Loch im Bauch drauf und bestreicht auch den am Rand entlang mit Zuckerguss. In die Mitte nicht vergessen die Smarties zu füllen. Dann kommt da wieder ein „heiler“ Keks drauf. Schön trocknen lassen.

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Und so sieht das dann halt aus. 😀 Sehr coole Überraschung, wenn da jemand reinbeisst und Smarties purzeln heraus.

Da man hier einen sehr großen Anteil an Resten hat, haben wir daraus gleich noch Regenbogenkekse gemacht:

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Also, ran an die Stöcke! Und auf ins Getümmel. Aber lasst bitte die Augenbinde dazu weg!

 

herzhaft für die hohen Herrschaften

Ich hab mich mal an Filet Wellington versucht. Muss ja auch im Ofen gebacken werden.

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Das ist einfach Fleisch, mit Fleisch ummantelt in Fleisch und im Blätterteig gebacken. Klingt gut, nicht wahr?

Meine Version ist natürlich abgewandelt und nicht so aufwendig.

Was brauchen wir?
100g Champignons
1/2 Schalotte
1/4 Bund Petersilie
Zitrone
etwas Butter
Salz und Pfeffer
Leber-Brotaufstrich (grobe Leberwurst)
Hühnerinnenfilet
Blätterteig
Kochschinken

Nun ans Eingemachte – oder besser an die Duxelles. Pilze, Schalotte und Petersilie schön klein hacken und in einer Pfanne mit etwas Butter und einem Schuss Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer anbraten. Danach das ganze mit der Leberwurst vermengen und zu einer Paste verarbeiten. Dann nehmt ihr euch das Hühnerinnenfilet vor. Würzen nach Wunsch und in der Pfanne leicht goldgelb von außen anbraten. Dann den Blätterteig ausrollen, 2 Schinkenscheiben darauf mittig platzieren, die Duxelles auftragen (nur einen Teil). In die Mitte kommt dann das Hühnerfilet, welches ihr auch nochmal mit Duxelles bestreicht. Oben als Decke nochmal Schinken und dann das Ganze mit dem Blätterteig ummanteln indem ihr erst eine Seite überschlagt, mit Eiweiß ein wenig einstreicht und dann die andere Seite. Schön verpacken und die Enden gut zusammendrücken. Besser sieht es aus, wenn ihr eine Gabel nehmt und die Enden so zusammendrückt, dass die Zinken geriffelte Abdrücke auf den Endstücken hinterlassen. Als Krönung eine kleine Rose aus Blätterteig oben drauf. Nochmal mit Eiweis bestreichen, damit es nicht zu trocken wird und ab in den Ofen. Einfach Sichtbacken (der Blätterteig wird schnell gut). Und dann servieren.

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Dazu empfehle ich eine leckere Sahne-Pilz-Sauce und Klöße. Aber eigentlich gehört da keine Sauce und keine Beilage dazu.

Ein Festessen!