Cronuts gefällig?!

Eine Mischung aus Donut und Croissant: Cronuts. 😀
Wir haben diese Neuheit in der Serie „Castle“ entdeckt und wollten sie natürlich direkt mal nachbacken.

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Auf gehts – für 6 Cronuts brauchen wir:
2 Dosen Croissant-Blätterteig (gibts fertig, wie Ofenbrötchen)
2 l Öl (Sonnenblumenöl) – zum Fritieren

Für die Cremefüllung:
500 ml Milch
Vanillearoma (oder eine Schote)
1 Zitrone (Schale und Saft)
60 g Zucker
30 g Stärkemehl
3 Eier
2 Esslöffel Naturjoghurt
Heidelbeerengelee
violette Lebensmittelfarbe
Blaubeeraroma

Für die Deko:
alles, was ihr euch wünscht
wir haben hier Glitzerpuder und Glitzerstreusel genommen
violette Muffinglasur (Sue steht zur Zeit total auf lila)

Zusätzlich:
eine Müslischale und ein Schnapsglas
eine schmale Spritztülle

Ran an die Cronuts – die Croissant-Blätterteigdosen öffnen (das sind immer je 2 Croissants im Dreierpack zusammenhängend) und dreilagig legen. Ein bisschen Mehl verhindert das Ankleben an der Arbeitsfläche. Dann schön mit einem Nudelholz etwas platt rollen und dann nochmal dreilagig falten. Erneut mit dem Nudelholz platt rollen, sodass ihr am Ende möglichst 3 Cronuts ausstechen könnt. Dann mit der Müslischale den äußeren Ring eindrücken (nur ganz sanft, damit der Teig nicht zu sehr gequetscht wird) und schön mittig dann das Schnapsglas. Mit einem scharfen Messer könnt ihr die Formen dann ausschneiden. Dann einen Topf mit Öl zum Kochen bringen. Die Cronuts jeweils einzeln am Besten hineinlegen und ab und an wenden (wann sie durch sind müsst ihr probieren – den Dreh hat man schnell raus). Dann die fertigen Cronuts auf einem Zewa-Tuch abtropfen und abkühlen lassen.
In der Zeit kann man die Creme vorbereiten. Dazu die Milch leicht köcheln (nicht kochen!) und abgeriebene Zitronenschale und Vanillearoma (oder die ausgekratzte Schote) hinzugeben. Etwas köcheln lassen und dann die Milch abseien, sodass keine groben Stückchen von der Zitrone und der Vanille mehr drin sind. Zitronensaft der gepressten Zitrone, das Heidelbeergelee und das Blaubeeraroma mit der violetten Farbe hinzugeben. Danach die Eier trennen. Eigelb mit Stärkemehl, Joghurt und Zucker vermengen. Die geseite Milch zum kochen bringen, von der Kochstelle nehmen und Eigelb-Mischung hinzurühren. Vorsicht! Klümpchen vermeiden (das Stärkemehl bildet hier sehr gern welche). Die Creme abkühlen lassen. In der Zeit Eiweis steif schlagen und wenn die Creme abgekühlt ist, vorsichtig untermengen. Das Ganze nochmal in den Kühlschrank, damit die Creme fest wird.
Danach gehts ans Eingemachte – oder eher ans Befüllen. Die Creme in eine schmale Spritztülle und dann vorsichtig über 2 – 3 Einstiche zwischen die Blätterteiglagen spritzen.
Dann kommt die Deko zum Schluss. Violette Muffinglasur weichkneten und auftragen. Glitterstreusel drüber und 4 Stunden die Glasur fest werden lassen.

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Und soooo schön lila! Eine knusprige kleine Sommersünde.

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Awww~ double rainbow all the way! :D

Es gab mal wieder was Farbenfrohes: Regenbogenkuchen-Eis.

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Zum Geburtstag eines Freundes und nach vielen negativen Ereignissen in den letzten Tagen, brauchte ich mal ein wenig Aufmunterung. Und wer kann das besser als ein Regenbogen?

Was brauchen wir für 12 solcher Schönheiten?
Backmischung Muffins/Cupcakes (ich war mal wieder faul)
Lebensmittelfarbe in 6/7 Farben (Regenbogen: rot, orange, gelb, grün, blau, violett)
Eiswaffeln (Spitztüten oder Waffelbecher)

für die „Eiscreme“ (Frosting):
100 g Butter (etwas aufgewärmt)
100 g Frischkäse (Philadelphia)
100 g Puderzucker
1 Teelöffel Vanille (Aroma geht auch oder eine Schote auskratzen)
Garnierung (bunte Zuckerperlen, Haribo saure Regenbogen)

Solltet ihr Spitztüten-Waffeln genommen haben, müssen wir nun erstmal die Spitzen abschneiden. Ganz vorsichtig und mit wenig Druck mit einem Steakmesser (es muss Sägezähne haben) die Spitze kappen, sodass die Waffel gut stehen kann. Dann Muffinförmchen in die Muffinbackform und die Waffeln hineinstellen.
Anschließend rühren wir die Backmischung an und teilen sie in 6 oder 7 Becher auf. Dann jeden Becher mit einer der Regenbogenfarben einfärben. Schön sparsam nun nach und nach die einzelnen Farben in die Waffeln füllen. Ich habe mit violett angefangen, dann blau, grün, gelb, orange und zum Schluß rot. Dann können die Eistüten in den Backofen. Backen nach Anleitung der Backmischung. Auf jeden Fall Umluft, weil die Waffeln oben sonst schwarz werden!
Dann holt ihr die fast fertigen Küchlein in der Waffel aus dem Ofen. Nun haben sie auch schon oben die perfekte Eiskugelwölbung.
Jetzt machen wir das Frosting. Dazu einfach die Butter, Puderzucker und Frischkäse mit der Vanille verrühren. Nochmal kurz in den Kühlschrank, damit die Creme schön fest wird. Wenn ihr einen Eislöffel habt, könnt ihr den JETZT einsetzen und die Creme wie eine Eiskugel auf die Eistüten setzen. Darauf achten, dass der Kuchen gut verdeckt wird. Das geht aber auch mit einem einfachen Löffel wie bei mir. Zum Schluss bunt garnieren.

Schaut, ich habe den Regenbogen eingefangen:
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Ich habe hier übrigens flüssige Lebensmittelfarbe genommen, weil die intensiver färbt.
Also, viel Spaß dabei, eure Welt bunt zu färben!

 

Karottenkuchen mal anders

Karotten sollen ja gut für die Augen sein, unser Karottenbeetkuchen ist auch was fürs Auge 😉

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Was brauchen wir:
es sei gesagt, ihr könnt das auch gern mit selbstgemachtem Kuchen backen, aber so gings schneller oder eben:zwei Rührkuchenmischungen für Schokokuchen und Sandkuchen
restliche Zutaten für die Backmischungen (Butter, Eier, usw)
orange Lebensmittelfarbe
dunkle Kuvertüre
zerbröselte Oreokekse (ich hab die mit der schokoladigen Füllung genommen, weil die weiße Creme nach meiner Meinung nicht so gut aussieht auf nem Beet)
grünes Modelliermarzipan oder grünen Fondant

Wenn ihr grünen Fondant nehmt, müsst ihr die Blätter für das Beet schon am Besten einen Tag vorher fertigen. Einfach ein paar simple schmale und lange Blätter ausschneiden und vorsichtig ein paar Kerben als „Blattadern“ hineindrücken.
Dann kanns auch schon losgehen, indem ihr die helle (Sandkuchen) Backmischung fertig anrührt und mit der orangen Lebensmittelfarbe einfärbt. Dann das ganze in eine Kastenform und backen. Hier einfach nur die Backanweisung auf der Backmischung berücksichtigen. Dann den Kuchen aus dem Ofen und abkühlen lassen. Wenn er kühl genug ist, gehts ans „Eingemachte“. Den Kuchen in ein paar Scheiben teilen und wir schneiden Karotten aus. Dazu haben wir einfach zwei Schablonen aus Pappe gefertigt und diese dann auf die einzelnen Kuchenscheiben gelegt und mit einem scharfen Messer geschnitten. In der Zwischenzeit schonmal den Schokokuchen anrühren. Die Karotten mit der Spitze nach oben und der breiten Seite nach unten in die Kastenform stellen und dann fix die Schokokuchen-Masse drumrumgießen. Das Ganze dann wieder in den Backofen und sichtbacken. Wenn der Kuchen fertig ist, dann abkühlen lassen und auf den Kopf stürzen, sodass nun die Karotten darin mit der Spitze nach unten zeigen. Wenn der Kuchen komplett abgekühlt ist, dann könnt ihr die Kuvertüre schmelzen und drübergießen. Etwas fest werden lassen, dann die Oreobrösel drüberstreuen, dass es wie lose Erde auf einem Beet aussieht. Zum Schluss, wenn alles fest ist, könnt ihr drei Bündel Blätter in die Oreokrümelmasse stecken. Und schon ist der Kuchen fertig und eine schöne Überraschung, wenn er aufgeschnitten wird und eine Karotte zum Vorschein kommt!

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Coole Sache und bestimmt ein Hit auf jedem Geburtstag. Und für alle, die keine Karotten mögen auch eine super Alternative 😉