Grüße aus Hamburg

Ich habe da ein tolles Rezept entdeckt: Franzplätzchen. Wer die Franzbrötchen aus Hamburg kennt, der weiß, was jetzt kommt.
Hier also die kleine weihnachtliche Variante der hamburger Köstlichkeit!

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Ihr braucht dazu:
125 g weiche Butter
110 g Zucker
Vanillieschotenmark
1 Ei
250 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Eiweiß + 1 Teelöffel Wasser
1 Teelöffel Zimt
50 g brauner Zucker

Für den Teig Butter, Zucker und Vanillemark cremig rühren. Ei untermischen und Mehl und Backpulver dazu sieben und alles gut verkneten. Den Teig in Folie verpacken und für 1 h in den Kühlschrank.
Nach dem Kühlen den Teig zu etwa einem Rechteck ausrollen, mit Eiweiß bestreichen und Zimt und braunen Zucker vermengen und schön gleichmäßig drüber streuen. Den Teig dann von der langen Seite aufrollen, in Folie verpacken und nochmal für 30 min in den Kühlschrank.
Die Rolle aus dem Kühlschrank holen und etwas flach drücken. Dann ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und mit einem Holzspieß von oben in der Mitte eindrücken, sodass die Seiten sich etwas nach außen wölben und oben zusammendrücken. Die Franzplätzchen dann mit etwas Abstand im vorgeheizten Ofen bei 175 ° C Ober- und Unterhitze für etwa 15 min backen. Danach einfach nur noch erkalten lassen und genießen!

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Eine wirklich großartige Leckerei, nicht nur für Nordmänner 🙂

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Weihnachtliche Schnapsdrosseln

Es weihnachtet, ja richtig. Aber ich dachte mir, langweilige Plätzchen kann ja jeder, also habe ich ein paar mit „Schuss“ gebacken: Glühwein-Sterne, Eierlikör-Sterne und Caipi-Sterne.

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Glühweinsterne:
Glasur
200 ml Rotwein
1 Päckchen Glühwein-Fix
200 g Gelierzucker (2:1)
4 Esslöffel Zitronensaft
etwas Sofort-Gelatine

Teig
375 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250 g weiche Butter
1 Eiweiß
120 g gemahlene Haselnüsse

Zuerst den Rotwein erhitzen (nicht kochen!), das Glühwein-Fix beimischen und ziehen lassen. Dann Gelierzucker und den Zitronensaft beifügen und unter ständigem Rühren köcheln lassen bis die Masse geliert. Dann den Topf zur Seite stellen und abkühlen lassen.
Für den Teig Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Butter, Eiweiß und Nüsse verkneten. Den Teig in eine Folie wickeln und ca. 30 min in den Kühlschrank.
Danach den Teig ausrollen (ca. 3 mm dick) und 1/2 Sterne und 1/2 ausgehöhlte Sterne ausstechen. Die Sterne dann im vorgeheizten Backofen auf 180 ° C Ober- und Unterhitze für ca. 12 min backen. Danach gut auskühlen lassen.
Zum Schluss die ausgehöhlten Sterne auf die Sterne legen und mit der Glühweingeleemasse die hohlen Sterne ausfüllen. Die Plätzchen dann noch etwas trocknen lassen und fertig! Wer mag, kann die Sterne am Ende auch noch mit Puderzucker bestäuben.

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Caipi-Sterne
Glasur
75 g Puderzucker
2 Esslöffel weißen Rum
1 Esslöffel Limettensaft
brauner Zucker und Limettenschale

Teig
250 g weiche Butter
125 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
2 Eigelb
Limettenschale
400 g Mehl

Butter, Zucker, Vanillezucker, Eigelb und Limettenschale glatt rühren. Dann Mehl unterkneten und den fertigen Teig in Folie gewickelt für ca. 30 min in den Kühlschrank.
Danach den Teig ausrollen (ca. 5 mm dick) und Sterne ausstechen. Die Sterne dann im vorgeheizten Backofen bei 175 ° C Ober- und Unterhitze für ca. 8 – 10 min backen. Nach dem Backen auskühlen lassen.
In der Zeit Puderzucker, Rum und Limettensaft glatt rühren und dann auf die ausgekühlten Plätzchen streichen. Am Schluss dann mit braunem Zucker und abgeriebener Limettenschale garnieren. Schon fertig!

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Eierlikör-Sterne
Glasur
3 Esslöffel Eierlikör
120 g Puderzucker

Teig
125 g weiche Butter
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
Zitronenschale
1 Ei
180 g Mehl
70 g Speisestärke
100 g gemahlene Mandeln
2 Teelöffel Zimt
2 Teelöffel Vanillezucker

Zuerst Butter, Puderzucker, Salz, Zitronenschale und Ei verrühren. Mehl und Stärke dazu sieben und dann Mandeln, Zimt und Vanillezucker unterkneten. Den Teig in einer Folie ca. 1 h in den Kühlschrank.
Nach dem Kühlen den Teig ausrollen (ca. 5 mm dick), 1/2 Sterne sowie 1/2 hohle Sterne ausstechen und im vorgeheizten Backofen bei 180 ° C Ober- und Unterhitze für ca. 8 – 10 min backen. Danach auskühlen lassen.
Derweil Eierlikör und Puderzucker glatt rühren. Nach dem Auskühlen die Sterne mit der Glasur bestreichen und die hohlen Sterne „aufkleben“. Gut trocknen lassen und nach Belieben am Ende noch mit Puderzucker bestäuben.

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Für den extra Schwipps zur Wei(h)nachtszeit! ;D

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Und schon wieder zurück! Diesmal hatte ich eine ganze Reihe von Backwütigen dabei, denn es gab: Pizzatorte!

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Und die ist gar nicht mal so schwierig. Wir haben davon ganze drei Stück gemacht. 😀 Zutaten für drei Torten:
3 kg Hefeteig (den hat der Küchenelf Urs schon einen Tag vorher gemacht)
Belag nach Belieben: Salami, Cervelat, Schinken, Cabanossi, Tunfisch, Garnelen, Peperoni, Bacon, Mozzarella, Pizzakäse (1 1/2 kg), Pilze usw.
Tomatensoße (2 Gläser)
eine hohe Backform ca. 22 cm Ø (ich habe zwei 15 cm hohe Tortenringe aus Blech, die man verstellen kann)

Wie wirds gemacht? Rollt den Hefeteig schön dünn aus und stecht mit den Tortenringen (oder was ihr sonst so nehmt) insgesamt 11 Böden aus. Den restlichen Teig aufheben für den Rand der Pizzatorten. Dann backt ihr 8 der Böden für ca. 10 min im Backofen vor. Die anderen drei sind eure untersten Böden für die drei Torten. Diese sollten nicht vorgebacken werden, sonst sind sie am Ende womöglich schwarz gebacken. 😉 Nun den Restteig in drei Teile aufteilen. Diese rollt ihr etwa so breit aus, wie der Tortenring hoch ist und gebt  noch etwa 2 cm Rand mit dazu und rollt sie so lang aus, dass sie die Torte bequem umranden können (bei uns waren es ca. 80 cm). Dann fangt ihr mit einem ungebackenen Boden an. Diesen legt ihr auf eine Stabile Unterlage mit Backpapier bedeckt (damit ihr es danach bequem in den Ofen schieben könnt). Nun nehmt ihr euren Tortenring, zieht ihn um den ungebackenen Boden fest und legt innen den Pizzarand an und klappt das Überstehende über den Tortenring, sodass es nicht nach unten zusammensackt. Den Rand und den Boden gut aneinander drücken, damit die Pizzatorte schön dicht ist. Dann streicht ihr Tomatensoße darauf und bedeckt den Boden mit allem, was ihr mögt. Dann schön viel Käse drauf. Nächster Boden (ein gebackener) und gleiche Prozedur: Tomatensoße, belegen und mit Käse bestreuen. Das macht ihr mit insgesamt 4 Böden für eine Pizzatorte. Ganz oben wieder schön viel Käse und dann den überstehenden Rand vom Hefeteig umklappen.

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Nun kann die Torte in den Ofen. Bei Ober- und Unterhitze ca. 25 min bei 210 ° C backen. Das wiederholt ihr für die anderen zwei Pizzatorten ebenfalls.

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Einen guten und grooooßen Hunger wünsch ich euch! Glaubt mir, danach sind 6 Leute mehr als satt!

es wird französisch ~

Ich habe heute ein paar Madeleines gebacken! Gefüllt und ungefüllt.

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Die gehen auch ganz einfach:
3 Eier
150 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
200 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
Orangenschalen
Holunder-Orangen-Gelee

Zuerst die Eier, Vanillezucker und Zucker schaumig rühren. Dann das Mehl und Backpulver einsieben. Orangenschalen beifügen und alles nochmal kräftig durchrühren. Den Teig in eine Spritztüte füllen und (ich habe die Madeleine-Form, sowie Mini-Törtchen-Form und Cakepop-Halbschalen) die Formen ca. 1/3 mit Teig befüllen. Dann kommen die leckeren Happen für ca. 10 min bei 200 ° C Ober- und Unterhitze in den Backofen. Nach dem Backen abkühlen lassen.
Ich habe die Mini-Törtchen dann noch etwas ausgehöhlt und mit Holunder-Orangen-Gelee gefüllt. Super lecker! Guten Hunger ihr Naschkatzen!

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Neben Froschschenkel doch echt mal eine leckere „Erfindung“. 😉

whoop! whoop! Whoopies!

Heute dachte ich mir, fängst du endlich mit Weihnachten an. Und dann entschied ich mich für wunderbar weihnachtliche Apfel-Zimt-Whoopies.

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Zutaten dafür:
Teig für die Schalen (ca. 60 Stück)
4 Äpfel
1 Päckchen Vanillezucker
200 g Zucker
500 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
4 Teelöffel Zimt
4 Eier
200 g weiche Butter

für die Creme
habe eine Vanille-Tortencreme-Fertigmischung genommen
dazu noch 300 ml Milch und
200 g Mascarpone
etwas Vanille-Puddingpulver
etwas Sofortgelatine
Zimt

etwas Puderzucker

Als erstes die Äpfel schälen, vom Gehäuse trennen und reiben. Dann in einer Schüssel Vanillezucker, Butter und Zucker verrühren. Die Eier hinzufügen und schön glatt rühren. Mehl, Backpulver und Zimt mischen und langsam unterheben. Zum Schluss die geriebenen Äpfel beimischen. Den Teig in eine Spritztüte geben und ca. 3-4 cm große und ca. 2 cm hohe Häufchen mit je etwa 3-4 cm Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Den Ofen auf 200 ° C Ober- und Unterhitze vorheitzen und dann das Blech auf die mittlere Schiene geben und für etwa 12 min backen. Dann das Blech aus dem Ofen nehmen und die Whoopie-Schalen direkt mit dem Backpapier vom Blech holen, damit sie gut auskühlen können.
Während dessen die Creme fertigen. Dazu die Creme-Mischung mit der Milch und der Mascarpone verrühren und Zimt nach Geschmack hinzugeben. Etwas Puddingpulver und etwas Sofortgelatine sorgen dafür, dass die Creme schön fest werden kann. Hier nach Belieben beifügen.
Wenn alle Schalen ausgekühlt sind, könnt ihr die Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf jeweils eine Schale geben. Dann eine zweite Schale oben drauf. Die fertigen Whoopies nun noch einmal für 20 min in den Kühlschrank und vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestreuen.

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Super lecker und wirklich passend zur kommenden Weihnachtszeit! Guten Hunger!

fleißige Holzfäller

Huhu ihr Lieben! Ich habe vor Kurzem beim Bäumefällen geholfen und dachte mir, das eignet sich doch als Thema super für eine Torte. So gab es für meine netten Gastgeber eine Baumstamm-Torte.

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Was habe ich dazu verwendet?
Teig:
4 Eier
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 ml Orangensaft
200 ml Öl
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 Esslöffel Kakao

Tortenfüllung:
war faul und habe fertige Schoko-Tortencreme-Mischung genommen
dazu noch 200 g Quark
150 ml warmes Wasser
etwas Sofortgelatine
Zartbitterschokostreusel

Ganache:
200 ml Sahne
350 g Zartbitterkuvertüre

Crispymasse (für die Axt):
150 g Marshmallows
100 g Crispy (Smacks oder Chococrispy)

Fondant zum eindecken in hellbraun und in dunkelbraun
sowie für die Axt in grau und braun
Lebensmittelfarbe in braun (aus rot und grün mit einem Tick gelb gemischt)

Zuerst backt ihr den Kuchen. Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, unter Rühren langsam das Öl und den Saft beifügen. Mehl und Backpulver vermischen und langsam durch ein Sieb zum Teig dazugeben. Alles schön durchrühren. Dann in eine Backform geben (ich habe 2 Mal die 18 cm Ø genommen) und bei 160 ° C Umluft ca. 50 min backen lassen. Stäbchenprobe nicht vergessen.
Wärend die Kuchen im Ofen sind, könnt ihr die Crispymasse vorbereiten. Dazu die Marshmallows schmelzen und dann vom Herd nehmen und die Crispys untermischen. Die Masse aus dem Topf holen (Achtung, heiß!) und auf ein Backblech geben. Etwas abkühlen lassen. Wenn es kühl genug ist, dann formt ihr den gewünschten Gegenstand daraus. Lasst es trocknen, sodass die Form schön aushärtet.
Dann geht es an die Ganache. Dazu die Kuvertüre klein hacken und die Sahne in einem Topf erwärmen (nicht kochen!). Wenn die Sahne warm ist, die Kuvertüre dazu geben und solange rühren, bis eine glatte Masse entsteht. Die Ganache dann in den Kühlschrank zum Festwerden.
Nun macht ihr die Cremefüllung. Dazu die Fertig-Creme-Mischung mit Quark, Wasser, Sofortgelatine und Streuseln verrühren. In den Kühlschrank zum Festwerden.
Wenn der Kuchen fertig ist, beide Kuchen in zwei Teile schneiden und etwas begradigen. Zwei Teile kreisrund aushöhlen (für die Füllung). Dann kommt die Ganache hinzu. Erste (und vollständige) Schicht Kuchen mit Ganache bestreichen. Dann den ersten und zweiten Ring aufsetzten. Jeden Ring jeweils mit Ganache bestreichen (zum Ankleben an die untere Schicht). Dann kommt die Füllung rein und am Ende den Ring mit Ganache bestreichen und den Deckel drauf. Nun den ganzen Kuchen mit Ganache einstreichen, glatt arbeiten und dann in den Kühlschrank für ca. 5 min.
Dann den hellbraunen Fondant ausrollen und auf die Kreisgröße des Kuchens zuschneiden (ich hatte ca. 18,5 cm Ø). Danach den dunkelbraunen Fondant ausrollen und in einem Streifen ausschneiden, der den Kuchen umfasst (Umfang) und so hoch wie der Kuchen ist. Dazu noch ein paar Centimeter mehr geben, damit er wenig überlappen kann, wenn er angebracht wird. Nun holt ihr den Kuchen aus dem Kühlschrank und legt zuerst die Kreisform in hellbraun drauf. Danach umwickelt ihr mit dem dunkelbraunen Fondant die Kuchenseite. Schön mit dem Tortenglätter festdrücken. Für die Rinde habe ich mit einem abgerundeten spitzen Modellierwerkzeug Furchen in den Fondant gearbeitet, die wie die Maserung von Holz aussieht. Mit verdünnter Lebensmittelfarbe und einem Pinsel dann die „Jahresringe“ des Baumes auf den hellbraunen Fondant gemalt. Mit den Resten des hellbraunen Fondant habe ich kleine Holzspähne gefertigt und dazugelegt.
Zum Schluss die Crispy-Axt mit Ganache einstreichen und festwerden lassen. Dann mit dem Fondant eindecken und nochmal etwas feinarbeiten. Die Axt habe ich auf den Kuchen gelegt (eher nicht zum Essen gedacht). Fertig ist der Baumstamm!

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Es war eine tolle Überraschung! Und die Arbeit ging noch besser, weil man sich auf ein leckeres Stück Kuchen nach getaner Arbeit freuen konnte.  😉

Halloween – Zeit zum Gruseln

Gerade zu Halloween kann man so tolle Sachen machen. Und das hab ich mir natürlich nicht nehmen lassen ein paar eklige Überraschungen zu backen: Cakepop-Augäpfel, Gehirn-Cupcakes und anatomisches Herz-Kuchen.

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Ihr braucht:

für die Augäpfel
Rührkuchen (könnt ihr frisch backen oder einen fertigen nehmen)
2 Esslöffel Quark
Fondant in weiß, blau und grün
rote und schwarze Lebensmittelfarbe (ich nehme die Gelfarben von Wilton)
etwas Zuckerkleber oder Zuckerguss
etwas Kuvertüre (weiß am Besten)

Zerkrümelt den Rührkuchen schön klein und gebt den Quark hinzu. Dann den Teig solange kneten, bis die Masse glatt ist. Nun könnt ihr mit der Hand runde Kugeln (so groß, dass sie in eine Cakepop-Form passen) formen. Dann etwas Kuvertüre schmelzen und die Cakepop-Stäbchen eintauchen und dann in die Kugeln stecken (nicht zu tief, nur etwa bis zu hälfte der Kugel). Wenn ihr alle mit den Stäbchen versehen habt, kommen die Cakepops für ca. 30min in den Kühlschrank. Anschließend rollt ihr den farbigen Fondant aus und stecht aus dem weißen größere Kreise aus und aus dem blauen und grünen Fondant kleinere Kreise. Die kleineren Kreise dann mit Zuckerkleber oder Zuckerguss auf die weißen Kreise kleben und in die Mitte mit schwarzer Lebensmittelfarbe (am Besten mit ein paar Tropfen Alkohol verdünnt – dann lassen sie sich besser auftragen/malen) einen Punkt für die Pupille malen. Dann holt ihr die Cakepops aus dem Kühlschrank und klebt die Fondant-Kreise vorn auf. Mit roter Lebensmittelfarbe (ebenfalls mit Alkohol verdünnen) werden dann mit einem feinen Pinsel die Adern der Augäpfel aufgemalt. Und schon sind eure schaurigen Glotzer fertig!

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für die Gehirn-Cupcakes
Schokomuffins
Tortencreme zum Anrühren
etwas Vanillepudingpulver
etwas Sofortgelatine
200 g Quark
1 Glas Kirschgrütze

Gebt die Grütze in ein Sieb und lasst die Grütze durchlaufen, sodass die Flüssigkeit von den Kirschen getrennt ist. Dann backt die Muffins (ein paar Rezepte hab ich in meinem Blog ja schon erwähnt). Lasst die Muffins gut abkühlen! Danach rührt ihr die Tortencreme an, indem ihr die Packung mit wenig Vanillepuddingpulver, 1/2 Päckchen Sofortgelatine und dem Quark mit einem Handrührer vermischt. Wenn die Masse schön glatt und fest ist, könnt ihr ca. 1/2 der abgetropften Kirschgrütze untermischen. Ich habe noch rote Lebensmittelfarbe beigemischt, damit sie roter wirkt. Die Creme dann in einen Spritzbeutel füllen und mit einer runden Tülle (etwa 0,5 cm Durchmesser) auf die Muffins auftragen. Das macht ihr, indem ihr Gehirnwindungen „malt“. Immer schön darauf achten, dass ein Gehirn zwei Hälften hat, ansonsten einfach drauflos. 🙂
Zum Schluss habe ich noch etwas Grütze über die Creme gegeben, damit es blutiger aussieht. Und schon sind eure tollen und gruseligen Cupcakes fertig!

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für den anatomische Herz-Kuchen
rosa Fondant
Cakepopmasse (Rührkuchen mit Quark vermengt)
rote Lebensmittelfarbe
Kirschgrütze

Die Kirschgrütze mit etwas Stärke andicken.
Zuerst formt ihr aus der Cakepopmasse ein Oval, dass nach unten spitzer zuläuft. Dann drückt ihr mit eurem Daumen eine Aushöhlung hinein. Dann füllt ihr da die Grütze rein und schließt den Teig oben wieder, sodass die Flüssigkeit in dem Teig eingeschlossen ist. Dann rollt ihr den rosa Fondant aus und legt ihn um den Teig. Die Enden oben auf dem Herz zusammenlaufen lassen, dass könnt ihr dann als Adern tarnen. Dann mit etwas Fondant noch 4 Röhrchen formen, die dann als Aterien/Venen oben aus dem Herz herausragen. Mit einem Modellierwerkzeug könnt ihr die gut auf den Fondant-Umschlag draufarbeiten, sodass sie nicht mehr abfallen. In die Röhrchen dann etwas Grütze einfüllen und mit der verdünnten roten Lebensmittelfarbe streifenartige Bemalung auftragen (streifenartig, weil es ein Muskel ist und die haben so eine gestreifte Struktur). Zum Schluss noch etwas Grütze darüber verteilen und Adern zeichnen. Noch mit etwas Grütze drum rumsauen und schon habt ihr ein wirklich eklich echt aussehendes Herz auf dem Teller liegen.

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Beim Anschneiden kommt dann die nächste Überraschung, wenn das „Blut“ aus dem Herzen raussickert.