Zuckertraum in watteweichem violett

Da bin ich endlich mal wieder zurück mit leckeren selbstgemachten Marshmallows. Die backt man zwar nicht, aber das Rezept wollte ich euch allen mal zukommen lassen.

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Ihr braucht dazu:
450 g Puderzucker (gesiebt)
3 Päckchen Gelatine
1 1/2 Prise Salz
1 Vanilleschote
2 Päckchen Vanillezucker
210 ml Wasser
60 ml Fruchtsirup (ich habe Grenadine genommen mit verschiedenen Beeren)
Lebensmittelfarbe (ich habe blau und violett genommen)
Aromen (ich habe Limette und Blaubeere gewählt)

Öl zum Einfetten der Form
Auflaufform

2 Esslöffel Stärke
1 Esslöffel Puderzucker

Als Erstes siebt ihr Stärke und Puderzucker zusammen und mischt es gut.
Dann fettet ihr die Auflaufform ganz dünn mit Öl ein und bestreut den Boden dünn mit der Stärke-Mischung.
Nun kommen wir zur eigentlichen Masse: dazu die Vanilleschote auskratzen und das Mark mit dem Vanillezucker, Salz, Gelatine und dem Wasser-Sirupgemisch vermengen. Das lasst ihr dann ca. 5 min stehen, sodass die Gelatine quellen kann.
Wenn die Gelatine gut aufgequollen ist, gebt ihr die Flüssigkeit in einen Topf und erwärmt es vorsichtig (nicht zu heiß). Wenn die Gelatine sich gelöst hat, nehmt ihr den Topf vom Herd.
Anschließend gebt ihr den gesiebten Puderzucker in eine Rührschüssel und die Gelatinemasse dazu. Gut durchrühren. Nun noch etwa 5 min kräftig rühren, sodass die Masse schaumig, fluffig wird.
Diese dann noch mit Farbe und Aroma wie gewünscht verfeinern und in die Form gießen.
Die Masse muss nun mindestens 4 h mit Folie abgedeckt ruhen.
Danach nochmal mit der Stärke-Mischung bestreuen und mit einem Messer vorsichtig vom Form-Rand lösen, damit ihr sie bequem stürzen könnt. Am Ende in Happen schneiden und fertig!

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Super lecker und besser als gekaufte Marshmallows. 😉

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zuckersüße Kugeln

Diesmal bin ich zurück mit Quarkbällchen!

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Für ca. 40 Quarkbällchen braucht man:
500 g Mehl
500 g Magerquark
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
4 Eier
1 Prise Salz

Zucker zum darin wälzen
Öl zum Frittieren

Zuerst Quark, Zucker, Vanillezucker und Eier verrühren. Dann Backpulver, Salz und Mehl vermischen und nach und nach unter den Teig geben.
Öl in einem Topf auf etwa mittlerer Hitze erwärmen. Mit zwei Löffeln den Teig in kleine Bällchen formen und in das heiße Öl geben. Nicht zu viele Bällchen gleichzeitig hineingeben, lieber immer nur 3. Die Bällchen müssen nicht gedreht werden, sie tun das von ganz allein, wenn eine Seite durch ist.
Wenn sie schön braun sind, aus dem Öl fischen und kurz abtropfen lassen. Wenn sie noch warm sind, ausgiebig in Kristallzucker wälzen (so hält der Zucker besser) und dann abkühlen lassen.

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Fertig! Omnomnomnom.

herzhafte Kuchen

Am Wochenende hat ein Freund von mir seinen Geburtstag gefeiert. Und da ich sonst immer süße Kuchen backe, dachte ich mir, probier ich mal was Neues aus: Rotkohl-Tarte.

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Dazu braucht man:
100 g Mehl
100 g Quark
100 g Butter
Prise Salz

400 g Rotkohl
1 Zwiebel
3 Esslöffel Weinbrandessig
250 ml Brühe
etwas Thymian
Salz und Pfeffer

60 g Sonnenblumenkerne

1 Ei
100 ml Milch
100 ml Sauerrahm

Camembert oder Ziegenfrischkäse

Zuerst knetet aus Mehl, Quark, Salz und Butter einen Teig. Den rollt ihr dann aus (ihr könnt dafür ruhig Mehl nehmen, denn der Teig ist recht klebrig) und legt ihn in eine gefettete Tarteform oder Form für Obstkuchen oder eine Springform. Den Rand etwas andrücken, sodass er schön hoch steht.
Dann schneidet ihr die Zwiebel klein und bratet sie in einem Topf mit etwas Butter an. Dann den Rotkohl kleinschneiden und zu der Zwiebel hinzugeben. Beides mit Brühe und Essig ablöschen, nach Geschmack würzen und ca. 15 min köcheln lassen.
Sonnenblumenkerne in einer kleinen Pfanne anrösten.
Nach dem Garen die Rotkohlmasse abgießen und mit den Sonnenblumenkernen vermischen. Die Masse auf den Teigboden in der Form geben.
Dann rührt ihr Ei, Milch und Sauerrahm zu einer glatten Soße, fügt noch etwas Thymian hinzu und gebt sie über den Rotkohl.
Die Tarte dann noch mit Käsescheiben bedecken und in den vorgeheizten Backofen bei 200 ° C für ca. 20 – 25 min backen lassen.

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Am Besten schmeckt die Tarte noch warm. Genießt es!