sweet Cheese

Hallo zurück! Diesmal habe ich euch Mini-Muffin-Cheeseburger mitgebracht!

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Was brauchen wir für 12 dieser Leckereien?

jedes beliebige helle Muffin- oder Madeleinesrezept (ich habe Zitronen-Madeleines gemacht)
gelben Fondant
rote Muffinglasur
grünes Esspapier
Schokokuchen oder Brownies
weiße kleine Zuckerperlen

Zuerst backt ihr die Muffins/Madeleines. Lasst sie gut auskühlen und schneidet sie dann hälftig durch.
Danach den Schokokuchen in Scheiben schneiden und aus den Scheiben dann runde „Burgerpatties“ ausschneiden (so groß wie die Muffins sind). Diese kommen auf die aufgeschnittene Unterseite des Muffins.
Dann rollt ihr den gelben Fondant ganz flach aus und schneidet Vierecke heraus, welche ihr ruhig an den Ecken etwas ziehen könnt, so sieht der „Käse“ aus, als würde er zerlaufen auf dem Burger.
Dann die rote Glasur auftragen – nicht geizen, damit der „Ketchup“ schön an den Seiten herausquillt.
Zum Schluss rupft ihr das grüne Esspapier in Fetzen und legt diese auf die Glasur. Das ist euer Salat. Dann den Muffindeckel drauf.
Die Oberseite des Muffins etwas mit Wasser befeuchten und in den weißen Zuckerperlen wälzen. Das sind dann eure Sesamkörner.

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Schon habt ihr eure süßen Cheeseburger!
Zum Verwechseln ähnlich, wie ich finde.

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Ihr könnt natürlich nach Belieben auch noch Zwiebelchen (hellgelbe Zuckerkristalle) und Saure Gurken (grüner Fondant) sowie Senf (gelbes Icing oder gelbe Zuckerschrift) hinzufügen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Mädelsabend mit Mädelsbacksachen

Hallo liebe Leser! Ich habe mal wieder mit der lieben ashyda gebacken. Und für so einen Mädelsbackabend muss auch das passende Backwerk her: Highheel-Cupcakes!

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Hierzu geht jedes beliebige Muffin-/Cupcake-Rezept und auch jedes beliebige Cupcake Frosting-Rezept.

Wichtig ist nur die Deko (Zuckerperlen, Zuckerblumen, Zebraröllchen, Schokoherzen, Zuckerkonfetti, Zuckerschrift, Zuckerstreusel, Essschnüre, Esspapier, Glitzerstaub), die Lebensmittelfarben und die Muffin-Papierförmchen. ;D

Zuerst einmal braucht ihr Waffeln die lang und breit genug sind, um die Sohle darzustellen sowie Waffelröllchen, die als Heel (Absatz) herhalten können.
Wenn man das zusammen hat, kann man beliebig losdekorieren und die tollsten Schuh-Kreationen schaffen. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Waffelsohle könnt ihr ganz einfach in die Cupcakes stecken und die Heel-Röllchen klebt ihr mit Deko-Lebensmittelkleber oder mit einem Wasser-Puderzucker-Gemisch an die Waffeln an.

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Erschafft eure eigene Heel-Collection und begeistert mit dieser Leckerei bei einem Mädelsabend eure Gäste.

Watermelon

Ich bin zurück, mit einer eigentlich sommerlich erfrischenden Süßspeise. Wassermelonen. Und weil die so erfrischend sind und zur Zeit total in, dachte ich, ich backe mal ein Wassermelonen-Brot.
Es hat das Aussehen einer Wassermelone und der Teig ist wie ein Schokobrötchen, diese süße Hefeteigspeise.

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Dazu braucht man:

250 ml Milch
21 g Süßrahmbutter
20 g Zucker
3 g Salz
8 g Trockenhefe
1 Eigelb
375 g Mehl
120 g dunkle Schokotropfen (findet man in Schoko-Muffin Backmischungen)
grüne, blaue und rote/rosa Lebensmittelfarbe

Zuerst gebt ihr Milch, Butter, Zucker, Salz, Hefe und Eigelb in eine Schüssel und rührt es schön glatt. Dann gebt ihr nach und nach das Mehl hinzu, sodass der Teig irgendwann schön knetbar wird und nicht mehr zu klebrig ist.
Danach teilt ihr den Teig einmal halb und eine der Hälften auch nochmal halb, sodass ihr einen größeren und zwei kleinere Teile habt. Einen der kleinen Teile färbt ihr grün und gebt eventuell etwas blau hinzu, sodass es nicht zu neongrün aussieht.
Den größeren Teigbatzen färbt ihr dann rot/rosa und gebt die Schokotropfen hinzu. Alles schön durchkneten und darauf achten, dass die Farbe gleichmäßig wird.
Danach den roten Teig etwas rechteckig formen und den weißen Teig ausrollen. Diesen bestreicht ihr dann mit etwas Milch und legt ihn um den roten Teig. Schön verschließen, sodass kein rot mehr hindurchschaut. Dann rollt ihr den grünen Teig aus und bestreicht ihn ebenfalls mit Milch. Dieser wird dann um den hellen Teig gewickelt und ebenfalls gut verschlossen. Den fertigen Teig legt ihr dann in eine Kastenform und bedeckt sie lose mit Folie. Lasst nun den Teig für ca. 1 h gehen.
Wenn er schön aufgegangen ist, kann er bei 190 ° C für ca. 20 – 25 min gebacken werden.
Nach dem Backen das Brot aus der Form lösen und erkalten lassen. Fertig ist euer Melonen-Brot!

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Das Ganze wirkt noch realistischer, wenn ihr Brotscheiben in Dreiecke schneidet, wie man das mit Wassermelonen meist machen würde.

Viel Spaß bei diesem wirklich leckeren Brot!

Roll `em up die Zweite!

Wie ich schon sagte, sind Biskuitrollen ja sehr gut zu varieren. Daher gibt es heute eine Zitronen-Biskuitrolle zum Einzug des Sommers!

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Den Biskuit macht ihr diesmal fast genauso:
4 Eier
1 Prise Salz
4 Esslöffel Zitronensaft
etwas abgeriebene Zitronenschale
150 g Zucker
150 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver

Zitronen-Creme:
3 Abriebe von Zitronen
15 Esslöffel Zitronensaft
1 Becher Sahne
250 g Mascarpone
80 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Sofortgelatine

Zuerst wieder die Creme anrühren, da diese für ca. 2 h in den Kühlschrank muss um fest zu werden.
Dazu schlagt ihr die Sahne steif. Anschließend verrührt ihr Puderzucker und Mascarpone mit Vanillezucker und gebt die Zitronenabriebe und den Zitronensaft hinzu. Am Schluss gebt ihr die Sofortgelatine hinein und vermengt noch einmal alles zu einer glatten Masse. Die Creme kommt nun für ca. 2 h in den Kühlschrank.
Nun könnt ihr den Biskuit machen.
Dazu die Eier trennen und Eiweiß mit Salz zu einem festen Schnee aufschlagen. Dann Eigelb, Zitronensaft, Zucker und Zitronenschalenabrieb schaumig schlagen. Mehl und Backpulver dazu sieben und anschließend den Eischnee unterheben. Wenn ihr wie ich ein Muster in euren Biskuit backen wollt, dann ca. 5 Esslöffel vom Teig in eine gesonderte Schale und mit der gewünschten Lebensmittelfarbe färben. Dann mit einer Spritztülle die Muster auf euer mit Backpapier belegtes Backblech malen und ca. 3 min bei 200 ° C Umluft backen.
Danach den restlichen Teig darüber verstreichen und weitere 10 min backen.

Wenn der Biskuit fertig ist, sofort auf ein feuchtes Geschirrtuch stürzen und einrollen (bei dem Muster darauf achten, dass es sich außen auf der gerollten Rolle befindet!). Das verhindert, dass der Teig bricht beim Rollen. Eventuell mit einem kalt getränkten Tuch zusätzlich abdecken, dass er schneller abkühlen kann. Wenn der Biskuit genug erkaltet ist, kann die Creme darauf verteilt werden und die Biskuitrolle zusammengerollt werden.

Gerade im Sommer finde ich Zitronen sehr erfrischend und daher gibt es für meinen Freund zur Begrüßung des Sommers diese Leckerei!

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Diese Rouladen sind so wunderbar vielseitig. Man kann sie in jeder beliebigen Geschmacksrichtung backen. Und der Teig ist wunderbar fluffig und weich.
Hier hab ich mal noch eine weihnachtliche Biskuitrolle gebacken gehabt, mit Spekulatiusgewürz und Cranberrypulver im Teig.

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Lasst eurer Fantasie freien Lauf und backt einfach drauf los! Gutes Gelingen!

Roll `em up!

Und da bin ich auch schon wieder zurück mit einer sehr leckeren Mandarin-Mascarpone-Biskuitrolle zum Geburtstag einer lieben Freundin.

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Dazu ein gelingsicheres Biskuitrollen-Rezept:
4 Eier
1 Prise Salz
4 Esslöffel Wasser
150 g Zucker
150 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver

Mandarinen-Creme:
2 Dosen Mandarinen
1 Becher Sahne
250 g Mascarpone
80 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Sofortgelatine

Als Erstes müsst ihr die Creme anrühren, da diese für ca. 2 h in den Kühlschrank muss um fest zu werden.
Dazu lasst ihr die Mandarinen abtropfen und püriert eine Hälfte. Danach schlagt ihr die Sahne steif. Anschließend verrührt ihr Puderzucker und Mascarpone mit Vanillezucker und gebt die pürierten und fast alle unpürierten Mandarinen dazu (ein paar aufheben um die Rolle damit zu verzieren). Am Schluss gebt ihr die Sofortgelatine hinzu und vermengt noch einmal alles zu einer glatten Masse. Die Creme kommt nun für ca. 2 h in den Kühlschrank.
Nun könnt ihr den Biskuit machen.
Dazu die Eier trennen und Eiweiß mit Salz zu einem festen Schnee aufschlagen. Dann Eigelb, Wasser und Zucker schaumig schlagen. Mehl und Backpulver dazu sieben und anschließend den Eischnee unterheben.
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verstreichen und bei 200 ° C Umluft für ca. 10 – 15 min backen.

Wenn der Biskuit fertig ist, sofort auf ein feuchtes Geschirrtuch stürzen und einrollen. Das verhindert, dass der Teig bricht beim Rollen. Eventuell mit einem kalt getränkten Tuch zusätzlich abdecken, dass er schneller abkühlen kann. Wenn der Biskuit genug erkaltet ist, kann die Creme darauf verteilt werden und die Biskuitrolle zusammengerollt werden. Anschließend noch mit Mandarinen belegen und mit Puderzucker bestäuben. Fertig!

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Viel Spaß beim Nachbacken! Diese Rollen sind ein Hit und wunderbar variabel.

Sex on the Beach!

Nein, es bleibt jugendfrei. Aber zum 30. Geburtstag meiner Cousine gab es eine Sex-on-the-Beach-Torte mit Explosion!

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Angelehnt war die Verzierung der Torte an die Einladungskarte – daher mit Silberstreifen und Diamanten.

Zutaten für eine 26 Ø-er Torte waren:
Orangen- oder Pfirsichkonfitüre
Wodka und Pfirsichlikör um die Böden zu tränken
3 x Wiener Boden (entweder fertig gekauft oder Rezept wie hier)

Sex-on-the-Beach-Creme-Füllung:
1/2 Dose Pfirsiche (abgetropft)
300 g Frischkäse
150 g Orangenjoghurt (wenn ihr den nicht findet, könnt ihr Naturjoghurt und geriebene Orangenschale und einen Spritzer Orangensaft nehmen)
50 ml Wodka
50 ml Pfirsichlikör
3 Esslöffel Kirschkonfitüre
5 Beutel Sofortgelatine oder 3 Beutel Gelatine fix
25 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
orange Lebensmittelfarbe

Pfirsich-Italian-Meringue-Buttercreme:
170 g Pfirsichkonfitüre oder -gelee
3 Eiweiß
1 Prise Salz
1/4 Teelöffel Zitronensäure
250 g Butter

Fondant in den gewünschten Farben (ich habe schwarz – passend zur Einladungskarte und orange – passend zum Cocktail genommen)
Palmin Soft für die Hände
eventuell Lebensmittel-Farbspray in silber
weiße Gummibären (ca. 100 g)
Diamant-Gussform

Ihr nehmt eine 26-er Springform und legt einen Biskuit (Wiener Boden) hinein. Diesen bestreicht ihr dann mit Orangen- oder Pfirsichkonfitüre, aber ca. 1 cm bis zum Rand frei lassen.
Dann fertigt ihr die Sex-on-the-Beach-Creme. Dazu lasst ihr die Pfirsiche abtropfen und püriert sie schön fein. Danach vermischt ihr Frischkäse und Joghurt und gebt nach und nach Wodka, Pfirsichlikör, Kirschkonfitüre und das Pfirsichpüree hinzu. Das Ganze gut durchrühren.
Anschließend Sofortgelatine untermixen und etwa 1 min weiterrühren. Zucker, Vanillezucker und die orange Lebensmittelfarbe beimengen, sodass es die intensive orangene Farbe des Cocktails bekommt.

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Dann gebt ihr die Hälfte der Creme auf euren untersten Boden und bedeckt sie mit einem weiteren Boden. Diesen tränkt ihr dann mit Wodka und Pfirsichlikör. Bloß nicht damit geizen 😉
Anschließend gebt ihr die restliche Hälfte der Creme auf den Boden und bedeckt sie ebenfalls mit einem Boden. Diesen wieder mit Wodka und Pfirsichlikör tränken, diesmal aber etwas weniger nehmen.
Die Form stellt ihr dann für etwa 3 h in den Kühlschrank.
In der Zeit macht ihr die Buttercreme. Dazu schlagt ihr das Eiweiß auf, aber nicht vollständig steif. Dann lasst ihr langsam Salz und Zitronensäure einrieseln. Während dessen in einem Topf die Pfirsichkonfitüre erhitzen (vorsicht, brennt schnell an) und gebt anschließend die noch heiße Konfitüre in den Eischnee und rührt solang weiter, bis die Masse sich nicht mehr warm anfühlt (ca. 10 – 15 min).
Am Ende gebt ihr die Butter in kleinen Würfeln nach und nach dazu und rührt alles schön weiter. Erst wird die Buttercreme grisselig und dann verbindet sich alles zu einer glatten seidigen Creme. Also nicht verzagen, einfach weiterrühren. Die fertige Buttercreme dann auch schön kühl stellen und etwas ruhen lassen.
Am Schluss die Gummibären in der Microwelle langsam erhitzen und schmelzen und die Geleemasse in die Diamant-Gussformen geben. Am Besten im Kühlschrank abkühlen und fest werden lassen.

Dann könnt ihr eure Torte aus dem Kühlschrank holen und aus der Springform lösen. Ggfs. auf einen Drehteller geben, damit ihr sie besser eindecken könnt.
Mit einem Kuchenmesser oder einem normalen Messer die Torte mit der Buttercreme sauber und glatt einschmieren, sodass von dem Boden und der Creme-Füllung nichts mehr zu sehen ist.
Dann rollt ihr euren Fondant aus. Erst den inneren, farbigen. In meinem Fall Orange in zwei gleichgroßen Kreisen (Müslischüssel-Größe) und legt diese direkt übereinander auf die Torte, wo eure Explosion sein soll. Dann rollt ihr den schwarzen Fondant aus und legt ihn über die Torte. Schön mit dem Glätter an die Torte arbeiten. Die Falten und Luftblasen nach unten herausglätten. Den überschüssigen Fondant sauber abschneiden.
Dann mit einem scharfen Messer die beiden obersten Schichten des Fondant auf der runden Erhebung (der Fondant ist so dünn, dass ihr die beiden orangen Schichten als Erhebung deutlich sehen könnt) Sternförmig einschneiden und die Spitzen nach Außen legen. Damit die Spitzen nicht zusammenfallen, sondern schön geschwungen liegen, könnt ihr Küchentuch zusammen rollen und als Stütze drunterlegen.
In die Explosion könnt ihr nun eure Deko hineinlegen. Dazu habe ich erstmal die Mitte etwas mit Wodka und Küchentuch angefeuchtet, dann die Diamanten aus den Formen gelöst und hineingestreut.

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Danach habe ich mir eine Schablone aus Pappe mit Diagonal-Streifen geschnitten und diese um die Torte gelegt. Dann mit der Sprühfarbe die Streifen auftragen.

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Danach habe ich noch mit Zuckerkleber die Diamanten am Außenrand und auf den Explosions-Bögen angeklebt.
Am Ende aus Geldscheinen Schmetterlinge formen und mit Blumendraht in die Torte stecken.

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Fertig ist die Torte! Und das Geburtstagskind war begeistert. Die Torte war so schnell alle, so schnell konnte ich gar nicht gucken!