Geburtstag eines Norwegen-Liebhabers

Hallo! Ich habe endlich seit Langem geschafft, das zu machen, was ich mir mal vorgenommen hatte: etwas Backen, dass aussieht wie die Norwegen-Flagge.

Ein Freund von mir hatte Geburtstag, und da er mindestens ein genauso großer Fan dieses wunderschönen Landes ist, hab ich meine Chance ergriffen. Es gab Norwegen-Törtchen.

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Dazu benötigt man nur:

Schokoladenbiskuit
Marmelade nach Wunsch (ich habe Sauerkirsch und Heidelbeere genommen)
Früchte in den Farben blau, rot und weiß (ich nahm Kirschen, Himbeeren, Heidelbeeren und Birne)

Ich habe aus dem Schokoladenbiskuit mit meinen Dessert-Ringen pro Törtchen zwei Kreise ausgestochen (geht auch mit einem Glas). Dann den unteren Kreis mit Marmelade bestrichen und den Zweiten drauf“geklebt“.
Dann den zweiten Kreis ebenfalls mit Marmelade bestrichen und die passenden Früchte drapiert. Die Birne habe ich in feine Streifen geschnitten.

Dann nur noch die Törtchen so anrichten, dass sie die Norwegen-Flagge ergeben und fertig!

Brownies oder Cheesecake? Nimm einfach Beides!

Gestern Abend überkam es mich, ich wollte Brownies backen. Aber bei den unzähligen Rezepten, die einem nachgeworfen werden, konnte ich mich gar nicht entscheiden.

Dann dachte ich: back doch einen Cheesecake! Aber auch da gibt es soooooo viele Rezepte.

Daher hab ich mich kurzerhand entschlossen, einfach gleich Beides zu backen und es noch mit einer fruchtigen Note zu verbessern. Deshalb gibt es nun Brownie-Cheesecake-Muffins mit Physalis.

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Ihr braucht für 12 Muffins:

Brownie-Mischung:
115 g Butter
55 g gute dunkle Schokolade
1 Teelöffel Vanillezucker
165 g Zucker
2 Eier
115 g Mehl
25 g Kakao
1 Prise Salz

Cheesecake-Mischung:
450 g Frischkäse
110 g Zucker
2 Eier
1 Teelöffel Speisestärke
1 Teelöffel Vanillezucker
1/2 abgeriebene Orangenschale

Garnierung:
Haselnuss-Soße
Karamel-Soße
Physalis

Zuerst in die Muffinbackform die Papierförmchen füllen. Den Backofen auf 170 ° C Umluft vorheizen.
Für die Brownies danach Schokolade und Butter in einem Topf schmelzen und dann abkühlen lassen.
Eier mit Zucker und Vanillezucker gut verrühren. Dann Mehl, Salz und Kakao vermengen.
Nun die Buttermasse zu der Eimasse hinzurühren und nach und nach die Mehlmischung einsieben. Aber nicht zu doll rühren, sondern nur solang, bis der Teig glatt aussieht.
Nun füllt ihr die Brownies bis zur Hälfte in die Papierförmchen und gebt diese zum Vorbacken ca. 8 – 10 min in den Ofen.
Während die Brownies backen, die Cheesecake-Creme anrühren.
Dazu alle Zutaten mit einander verrühren bis der Teig glatt ist.
Wenn die Brownies fertig sind und sie euch zu hoch gebacken sind, könnt ihr mit einem Teelöffel in der Mitte einen „Krater“ ausheben. Dann habt ihr zusätzlich noch einen Cheesecake-Kern in euren Muffins.
Also auf die Brownies die Cheesecake-Mischung füllen, bis die Förmchen richtig bis zum Rand voll sind. Diese dann noch einmal für ca. 20 min backen. Auf jeden Fall darf die Cheesecake-Creme nicht braun werden!
Nach dem Backen die Muffins etwa 2 h auskühlen lassen und dann nach Herzenslust garnieren.
Ich habe Karamel- und Haselnusssoße darübergeträufelt und eine Physalis mittig darauf drapiert.

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Tarte au improvisation!

Heute gab es mal wieder eine herzhafte Torte: Tarte.

Allerdings keine geplante, sondern aus dem, was gerade noch im Kühlschrank oder Gemüsefach vorhanden war.

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Zutaten dafür:

Teig:
250 g Mehl
150 g Joghurt pur
100 g Butter
Prise Salz

Belag:
1 Zucchini
4 Tomaten
500 g Gehacktes
6 große Champignons
Kräuter der Provence
Salz und Pfeffer

Guss:
3 Eier
1 Becher Creme fraiche
150 g Reibekäse
Salz und Pfeffer

50 g Reibekäse zum Bestreuen

Eine Springform mit Backpapier auskleiden und kalt stellen.
Dann Mehl, Joghurt, Butter und Salz vermengen und zu einem Mürbeteig verarbeiten. Den Teig in der Springform ausrollen und den Rand ca. 3 cm hoch ziehen.
Dann Gemüse, Pilze in Würfel schneiden und mit dem Gehacktes in Öl dünsten. Mit Kräutern und Gewürz nach Geschmack würzen.
Die Gemüse-Hack-Mischung abgießen und auf dem Teigboden verteilen.
Den Backofen auf 200 ° C Umluft vorheizen.
Zum Schluss die Eier verquirlen, Creme fraiche und Reibekäse sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack beifügen und gut rühren.
Den Guss auf der Tarte verteilen und alles mit Käse bestreuen. Danach die Tarte für ca. 25 – 30 min backen. Et voila!

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Wirklich lecker und gar nicht mal aufwendig. Guten Hunger!

Schmeckt übrigens auch super gut mit Blätterteig statt Mürbteig.

beerige Hochzeit

Uuuuund wieder steht eine Hochzeit im Freundeskreis ins Haus! Diesmal wird es beerig!

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Wer Lust hat, den nachzubacken:

Schokoladenbiskuit für 18 cm Ø
6 Eier
4 – 5 Esslöffel Wasser
180 g Zucker
150 g Mehl
70 g Stärkemehl
30 g Kakao
3 Teelöffel Backpulver

Holzfarbenen Fondant (man kann auch gelb und braun mischen)

frische Beeren
eventuell Deko-Floristenband (hier grün)
Blaubeermarmelade

Creme:
1 Päckchen Gelatine (oder 6 Blatt Gelatine)
250 g Blaubeeren
2 Päckchen Vanillezucker
1 – 2 Esslöffel Zucker
300 ml Schlagsahne

Für die Böden, Eier trennen und Eischnee fest aufschlagen. Dann Eigelb mit Wasser schaumig rühren und nach und nach Zucker einrieseln lassen. Danach Kakao zugeben. Dann den Eischnee unterheben und Backpulver, Stärkemehl und Mehl mischen und untersieben. Den Teig in eine gefettete Backform füllen und ca. 30 – 40 min bei 200 ° C Umluft backen. Auskühlen lassen und dann in 3 Schichten schneiden.

Die Creme mit Gelatine beginnen. Diese nach Anleitung in Wasser lösen. Dann die Blaubeeren mit dem Vanillezucker in einem kleinen Topf aufkochen und mit weiterem Zucker abschmecken. Dann die Gelatine einrühren und auflösen. Die Blaubeermasse 1 – 2 h kühlen lassen, sodass sie leicht gelieren kann.
Später die Sahne steif schlagen und unter die Blaubeermasse heben.

In einer 18 cm Ø Springform erst einen Biskuitboden legen, diesen mit Blaubeermarmelade bestreichen, dann die Creme auffüllen. Dann wieder einen Boden einlegen und ebenfalls mit Marmelade und dann Creme bestreichen. Zum Schluss der letzte Boden oben drauf. Die gefüllte Torte nun über Nacht im Kühlschrank kühlen.

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Dann den Fondant ausrollen und in ca. 1 cm dicke Streifen schneiden. Da müsst ihr den Umfang eurer Torte mit einem Bandmaß messen und auch die Höhe. Dementsprechend müsst ihr die Fondantstreifen lang machen. Und etwa so viele nebeneinander, dass es die Torte etwa 2 cm überragt.

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Ich habe noch Zierstreifen in Perlenoptik und zwei gedrehte Griffe gefertigt. Diese dann am Besten einen Tag trocknen lassen.

Zum Schluss habe ich noch die Schattenbilder des Paares aus Blütenpaste geschnitten und trocknen lassen, sodass ich sie in die Torte oben hineinstecken kann.

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Am nächsten Tag habe ich die Torte aus der Form gelöst, den geflochtenen Fondantkorb drumrum gelegt. Den vorderen Teil, wo die Enden quasi liegen, nur locker aneinander gedrückt, damit es so aussieht, als ob der Korb wegen zu viel Inhalt aufreisst. Zur Stabilisierung noch ein Dekoband drumrum gebunden, mit Schleife. Und oben die Beeren eingefüllt und auch ein paar zwischen den Korbstreben hindurchgestopft.

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Am Schluss werde ich noch die Schattenbilder in die Mitte stecken. Ein vollständiges Bild gibts daher erst später! 🙂

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Don´t blink!

Jeder, der Doctor Who gesehen hat, kann mit dem Titel viel anfangen 😉

Ich bin gerade in einer sehr heftigen Doctor-Who-Fanphase. Und da kam mir ein sehr guter Freund mit seiner Hochzeit sehr entgegen: die Einladungskarten hatten Form und Farbe einer Tardis! Die Tardis ist eine – in Form einer alten blauen Polizeinotrufzelle – Maschine, mit der der Doctor durch Raum und Zeit reisen kann. Das Thema für meinen Auftritt auf dieser Hochzeit stand also: TARDIS.

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Da mein Kumpel ein sehr großer Keksliebhaber ist und ich keine Torte 5h bis nach Hamburg transportieren wollte, habe ich mich für Tardis-Kekse mit Schokoladenmodelliermasse-Topper entschieden. Und wie es so sein muss – in blau!

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Was braucht man dazu?

Für die Kekse selbst (ca. 20 Stück):
400 g Mehl
250 g Zucker
250 g Butter
etwas Zitronenschalenabrieb oder Vanille (je nach Geschmack)
1 Ei

für die blaue Modellierschokolade:
250 g weiße Schokolade
blaue Lebensmittelfarbe !für Schokolade!
75 g Sirup (heller von Grafschafter)

Zuckerkleber:
100 ml heißes Wasser
Behältnis mit Schraubverschluss (Einmachglas)
1 gestrichener Teelöffel CMC

Erstmal den Keksteig anrühren. Dazu nur Zucker und Butter schaumig rühren. Dann Ei und Zitrone oder Vanille unterrühren. Zuletzt das Mehl einsieben. Richtig schön durchkneten und den Teig in einen Gefrierbeutel füllen und für ca. 30 min ins Tiefkühlfach (der Teig ist sehr klebrig und wenn er leicht anfriert, wird er einfacher zu verarbeiten sein).

Während der Keksteig im Kühler ist, könnt ihr die Modellierschokolade fertigen. Dazu die Schokolade fein klein hacken und in einen Beutel füllen. Den Beutel nahezu luftdicht verschließen.
Heißes Wasser aus der Leitung (ca. 40 ° C) in eine Schüssel oder Topf füllen und den Beutel mit der Schokolade hineinhängen zum Schmelzen.
Wenn die Schokolade vollständig geschmolzen ist, den Beutel aus dem Topf nehmen und gründlich abtrocknen! Es darf kein Wasser in den Beutel gelangen.
Dann den Beutel nach außen krempeln und den Sirup sowie die Lebensmittelfarbe untermischen. Dabei die Masse schön durchkneten, bis die Farbe sich gleichmäßig verteilt hat. Durch das Kneten wird die Masse fester, bis sie als ein Klumpen aus dem Beutel genommen werden kann.
Die Modellierschokolade dann fein und dünn ausstreichen und in Frischhaltefolie über Nacht im Kühlschrank lagern.

Nun kann der Keksteig geholt werden. Diesen ca. 1cm dick ausrollen und die gewünschten Motive ausstechen.
Den Backofen bei Umluft auf 180 ° C vorheizen. Die ausgestochenen Kekse dann auf Backpapier für etwa 8 min backen lassen. Am Besten dabei bleiben, weil es wirklich ruck zuck geht und die Kekse ja nicht zu dunkel werden sollen!

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Die Kekse dann einfach auf dem Blech bis zum nächsten Tag auskühlen lassen.
Am nächsten Tag dann die Modellierschokolade aus dem Kühlschrank holen und immer kleine Portionen schön weich kneten. Dann ausrollen und mit dem gleichen Ausstecher wie zuvor bei den Keksen ausstechen. Es passt leider nicht exakt genau, weil die Kekse beim Backen etwas an Größe einbüßen.
Die ausgestochene Modellierschokolade dann trocknen lassen, damit sie wieder fest wird.

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In der Zeit den Zuckerkleber anrühren. Dazu CMC mit dem Wasser verrühren und im geschlossenen Glas ordentlich schütteln. Danach das Glas nochmal 1h in den Kühlschrank stellen.

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Wenn alles fertig vorbereitet ist, die Kekse mit dem Zuckerkleber dünn bestreichen und dann die Schoko-Topper aufkleben. Alles trocknen lassen und fertig!

Das Brautpaar war begeistert!

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„Die sind super lecker und super geil!“

Wie ich als lebendige Tardis ausgesehen habe, gibts am Wochenende zu sehen!

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Hier jedenfalls noch ein kleiner Vorgeschmack auf den Cabochon-Schmuck:

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