von schneebedeckten Torten und weihnachtlichem Goldglanz

Zum Schluss habe ich natürlich zum zweiten Weihnachtsfeiertag mit der Familie nochmal ordentlich aufgetrumpft und die wunderbare und unglaublich leckere Bratapfeltorte vom Knusperstübchen gebacken.

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Ich habe hierzu 2x 18 cm Ø Springformen genommen und konnte somit sogar zwei Torten backen!

Ihr benötigt:

Für den Tortenboden:
250 g Butter
250 g Apfelkompott
100 g Zucker
300 g braunen Zucker
1 Esslöffel Zimt
4 Eier
450 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
2 Teelöffel Natron
140 g Naturjoghurt
1 Prise Salz
1 Esslöffel Vanillezucker
200 g gehackte Mandeln

für die Füllung:
4 Eigelb
50 ml Milch
150 g Zucker
30 g Stärke
gemahlene Vanille
30 g Mehl
200 ml Apfelsaft
200 ml Sahne
250 g Butter

für die Marshmallowcreme:
4 Eiweiß
1 Teelöffel Zimt
200 g Zucker

Zuckerdekor nach Belieben

Zuerst backt ihr die Böden. Dazu 50 g Butter in einem Topf zergehen lassen, 100 g Zucker und das Apfelkompott hinzufügen. Die Butter-Apfel-Masse zum Kochen bringen, sodass die Apfelstücke schön weich werden. Dann Mandeln in einer Pfanne anrösten. Die restliche Butter mit dem braunen Zucker cremig aufschlagen. Nach und nach die Eier dazugeben und gut durchrühren. Die trockenen Zutaten vermengen und sieben. Danach die Mehlmischung, Joghurt und die Butter-Apfel-Masse gut vermischen. Zum Schluss die gerösteten Mandeln unterheben. Den Teig halbieren. Den Backofen auf 150° C Umluft vorheizen und dann den Teig für etwa 35 – 45 min backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!
Danach die Böden auskühlen lassen und je in 3 Schichten schneiden.
Für die Füllung Sahne und Apfelsaft zum kochen bringen. Milch, Eigelb und Zucker schaumig schlagen. Dann Mehl, Vanille und Stärke zusammen sieben und unter die Eimischung rühren. Dann unter ständigem Rühren zu der Apfelsahne geben und erneut aufkochen. Warten, bis die Creme andickt, gut auskühlen lassen und dann die Butter schaumig schlagen und untergeben.
Nun könnt ihr die Torte schichten. Dazu einen Tortenboden in die Springform legen, darauf etwas von der Füllung geben, dann erneut einen Boden und noch einmal Füllung darauf verteilen. Zum Schluss noch einmal einen Boden als Deckel legen. Mit der Menge an Böden und Füllung könnt ihr damit 2 Torten fertigen. Ich habe dann mit der restlichen Füllung noch die zweite Torte verziert, da die Marshmallowcreme nur für eine Torte reichte.
Zum Schluss für die Marshmallowcreme Eiweiß und Zucker über einem Wasserbad schmelzen (die Zuckerkristalle müssen sich vollständig aufgelöst haben). Sobald der Zucker geschmolzen ist, die Masse vom Wasserbad nehmen und sehr steif glänzend aufschlagen. Den Zimt unterheben und die Masse kühl stellen.
Dann die geschichtete Torte mit der Creme eindecken und nach Belieben verzieren. Ich habe Zuckergoldnuggets, Goldpuder und Goldsterne verwendet.
Somit bekommt ihr einen winterlich weihnachtlichen Touch.

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Was ein Festschmaus! Diese Torte war unglaublich lecker! Danke nochmal an das Knusperstübchen für dieses wundervolle Rezept.

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Wintertörtchen

Ich habe vor einiger Zeit ein sehr schönes herbstliches Törtchenrezept bei MaLu entdeckt und wollte es für Weihnachten nachbacken. Daher gab es meine Interpretation der Nusstartelettes.

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Ihr braucht dafür:

Nusscreme:
ich habe einen Pistazienbrotaufstrich entdeckt, den ich direkt mal verwenden wollte
ihr könnt aber auch jedes Nussmus mit Ganache (160 g Sahne + 70 g weiße Schokolade) vermischen

Tartelette-Teig:
125 g Mehl
15 g gemahlene Mandeln
50 g Zucker
75 g weiche Butter
1 Prise Salz
gemahlene Vanille
1 leicht geschlagenes Ei

Ganache:
60 g Zartbitterschokolade
60 g Vollmilchschokolade
60 g Sahne

Deko:
essbare Goldsterne
essbarer Silberstaub
halbierte Schoko-Bons
als weitere Füllung gehackte Mandeln oder Haselnüsse

Zuallererst solltet ihr die Tartelettes backen. Dazu alle Zutaten ohne viel kneten vermischen. Den Teig zusammengerollt in Frischhaltefolie wickeln und für 1/2 h in den Kühlschrank. Danach den Teig ausrollen und die gefetteten Tartelettes-Förmchen damit auslegen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Nun die Tartelettes für etwa 45 min einfrieren. Das erspart euch das Blindbacken. Den Backofen auf 180° C vorheizen und die Tartelettes goldbraun backen. Da müsst ihr dabei bleiben, da sich die Zeit nach dem Grad der Gefrierung richtet. Danach die Formen auskühlen lassen und stürzen.
Als Nächstes könnt ihr – nachdem die Tartelettes vollständig ausgekühlt sind – die Formen mit je ein paar gehackten Nüssen und der Pistazien- (oder Nuss-)Creme füllen.
Nun für die Ganache die Schokolade in einem Wasserbad erhitzen und schmelzen. Dann die Sahne hinzugeben und alles gut verrühren. Wenn die Ganach langsam festwerden will, über die Tartelettes geben und alles komplett abdecken.
Am Schluss die Deko darauf drapieren und fertig!

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Ein kleiner Wintergruß zu einem Festessen! Guten Appetit!

Keksrollen – vielfältig, einfach und lecker

Als ich die Lussekatter gebacken habe, hab ich natürlich in meinem Backrausch gleich weitergebacken. Und habe ein wundervolles Keksrollen-Grundrezept für mich entdeckt.

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Dazu braucht ihr:
125 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
190 g Mehl
30 g Stärke
1 Teelöffel Weinsteinbackpulver
2 Esslöffel Milch

Ich habe dann noch für meine Varianten hinzugefügt:

Cranberry-Kekse:
1/2 Tüte getrocknete Cranberrys
etwas Cranberrysaft
rosa Lebensmittelfarbe

Schoko-Cornflakes-Kekse:
Cornflakes
Schokotropfen

Für den Grundteig Mehl, Weinsteinbackpulver und Stärke vermischen und sieben. Dann die restlichen Zutaten darunter mischen und alles gut verkneten.
Danach den Teig halbieren und je eine Hälfte mit den oben genannten weiteren Zutaten verkneten.
Die Teige zu einer ca. 4 cm dicken Rolle rollen und dann ab in den Kühlschrank für mindestens 2 h.
Danach aus der Kühlung holen und die Rollen in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Währenddessen den Backofen auf 170° C Umluft vorheizen und die Kekse für etwa 13 min backen. Vorsicht, dass sie nicht zu dunkel werden, sonst werden sie zu hart.

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Dieses Grundrezept könnt ihr beliebig varieren und es ist wirklich super lecker!

Lussekatter – eine weitere Schwedenleckerei

Und erneut habe ich leckere Plätzchen von nordicwannabe ausprobiert. Diesmal die schwedische Spezialität, die es zum 13. Dezember dort zum Gedenktag der heiligen Lucia gibt. Unglaublich leckere Lussekatter.

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Diese Leckerei ist auch nicht zu umständlich.

Ihr braucht dafür:
Tüte getrocknete Cranberrys
175 g Mehl
25 g gemahlene Mandeln
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Prise gemahlener Safran (wobei ihr den auch weglassen könnt…so teuer, dafür, dass er gelben Teig nochmal gelber färben sollte)
100 g weiche Butter
1/2 Ei
1 Eigelb

Alle Zutaten außer die Cranberrys und das Eigelb vermischen und gut verkneten. Der Teig muss dann für 1 h in den Kühlschrank.
Danach den Teig wieder herausholen, noch einmal gut durchkneten und stückchenweise kleine Teigwürste zu „S“ formen. Die Plätzchen dann mit dem Eigelb bestreichen und jeweils auf die 2 Windungen des „S“ eine Cranberry drücken.
Den Backofen auf 180° C vorheizen und die Lussekatter dann für ca. 10 – 12 min golden backen.
Abkühlen lassen und genießen!

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Viel Spaß beim Nachbacken! Und euch allen noch einmal ein frohes neues Jahr!