Auch Kleinvieh macht Mist: Tag 1 des Trainings

Am Sonntag, den 17.04.2016 habe ich mein Wandertraining gestartet.

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Noch völlig unvorbereitet in Winterschuhen ohne Stabilität für meine Knöchel, keine wetterfeste Kleidung, ein kleiner unbequemer Bundeswehrrucksack.

Es ging in die nahe Umgebung der Burg Frankenstein. Für den Anfang erstmal 7 km in 2h.
Definitv steigerungsfähig. Daher ist das Vorhaben für nächstes Wochenende der doppelte Weg.

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Wir haben Weg Nr. 3 bewandert und auf dem Weg gleich noch einen Geocache eingesammelt.

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Das Wetter war zum Glück auf unserer Seite und es war trocken und leicht sonnig.

Zur Steigerung meiner Kondition hab ich mir viele kleine, aber hoffentlich effektive Änderungen vorgenommen. Nach der Arbeit fahre ich nicht mehr mit dem Auto die Post weg, sondern bringe sie zu Fuß zur Postabgabestelle. Ich versuche jeden 2. Tag auf meinem Hometrainer zu fahren und das regelmäßig zwischen 40 – 60 min. Mittwochs ist Schwimmtag.

Da ich über die Zeit hinweg meine Knie schon sehr häufig kaputt gemacht und diverse Knieverletzungen vom LARP davon getragen habe, muss ich leider sehr vorsichtig mit dem Training vorgehen. Kniebandagen, Rad fahren und schwimmen sind sehr wichtig.
Nicht, dass meine Knie schon vor dem Ziel komplett verschlissen sind.

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Olavsweg – auf dem Weg nach Trondheim

Hallo liebe Leser!

Ich habe vor Kurzem einen Entschluss gefasst: ich werde in 2 Jahren den Olavsweg – ein Pilgerweg durch Norwegen – beschreiten.

images.duckduckgo.com

Nun kommt vielleicht die Frage auf: wozu? Und wie komme ich überhaupt auf eine solche Idee?

Gar nicht so einfach zu beantworten.
Ich habe zu Ostern eine wirklich sehr interessante und für mich mitreißende Dokumentation auf phoenix gesehen:
Dokumentation von phoenix
Diese Doku hat es mir echt angetan. Diese Landschaft, das Flair, die Stimmung – kurzum ALLES hat mir absolut gefallen.

Ich bin weder christlich, noch möchte ich den Pilgerpfad aus religiösen Gründen bewandern. Ich möchte einfach diese Erfahrung machen, in der rauen Natur Norwegens, die Landschaft genießen, die – dadurch, dass man ja zu Fuß unterwegs ist – ganz langsam an einem vorbei zieht. Aber ich möchte auch für mich selbst beweisen, dass ich den Willen habe, eine solche Strecke durchzuziehen.

Und genau dafür schreibe ich diesen Beitrag. Ich werde hier eine Art Tagebuch führen. Denn derzeit bin ich weder fit genug, noch konditioniert genug, eine solche Strecke hinter mich zu bringen.

Der Olavsweg hier findet ihr ein paar Informationen dazu

Der Pilgerpfad hat viele, unterschiedlich lange Wege. Aber alle haben ein Ziel: den Nidarosdom in Trondheim. Dort war ich ja bereits in meinem letzten Urlaub und habe kurz darüber etwas geschrieben.
Ich habe den ursprünglichen „Olavsweg“ für mich ausgesucht. Er führt von Selånger in Schweden nach Trondheim in Norwegen. Der Weg ist ca. 564 km lang und es sind etwa 28 Tage dafür vorgeschlagen. http://pilegrimsleden.no/de/map/st.-olavs-leden

Da ich selbst total unsportlich geworden bin, muss ich jetzt erstmal wieder Kondition aufbauen und mich fit machen. Daher habe ich mir das Ziel in 2 Jahren gesetzt. So habe ich genug Zeit, mich vorzubereiten und zu trainieren. Ich habe mir auch bisher nur einen Teil der Strecke vorgenommen. Ich werde für den ersten Versuch lediglich den norwegischen Teil wandern; das sind etwa 187 km. Daher werde ich weit weniger Zeit brauchen, aber dennoch für mich ein kleines Erfolgserlebnis haben, wenn ich diese Strecke schaffe.

In den folgenden Beiträgen werde ich über meine Trekkingausrüstung, mein Training, meine Fortschritte und meine gesamte Vorbereitung schreiben.
Keine Angst, ich werde dennoch weiterhin backen und Rezepte posten. 😉

Für Ideen, Tipps und Tricks bin ich gern offen und auch dankbar!

Besondere Ereignisse erfordern besondere Backideen

Gestern habe ich mit meiner Familie den 165. Geburtstag meiner Großeltern (80. + 85.) gefeiert. Und meine Großeltern mögen Kuchen und Torten in vielerlei Variation. Sehr gerne aber die Schwarzwälter Kirschtorte.

Da ich allerdings ca. 3h von ihnen entfernt wohne und keine geeigenten Kühlvorrichtungen habe, musste ich mir eine List einfallen lassen, um den beiden Geburtstagskindern dennoch etwas Schönes zu zaubern, dass nicht direkt auf der Fahrt kaputt geht. Also entschloss ich mich aus der Sahnetorte einen Rührguglhupf zu zaubern. Und so gab es einen  Schwarzwälder Kirschguglhupf.

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Der geht auch recht einfach zu backen. Ihr braucht dafür nur:

Glas entsteinte Kirschen
210 g weiche Butter
190 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
370 g Dinkelmehl
5 Eier
Kirschwasser
130 ml Sahne
150 g Zartbitterkuvertüre

200 g weiße Kuvertüre
dunkle Schokoraspel
ein paar Kirschen zur Deko oben drauf

kleine 25er Kastenform
18 cm Ø Guglhupfform

Zu Anfang die Kirschen abtropfen lassen und den Saft auffangen. Die dunkle Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Dann Butter, Zucker, Vanillezucker, 4 Esslöffel Kirschsaft und 3 Esslöffel Kirschwasser cremig rühren. Die Eier trennen und die Eigelb unter den Teig rühren.
Mehl und Backpulver vermengen und abwechselnd mit der Sahne unterrühren.
Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben.
Den Teig in 2 Hälften teilen und unter eine Hälfte die geschmolzene Zartbitterkuvertüre geben.
Die Backformen fetten und dann zuerst den hellen Teig einfüllen, Kirschen darauf verteilen (daran denken, ein paar für die Deko aufzuheben) und dann den dunklen Teig darüber geben. Mit einer Gabel den Teig in Spiralbewegungen etwas vermischen.
Den Backofen auf 165° C Umluft vorheizen und die Kuchen etwa 45 min backen.

Danach die Kuchen gut auskühlen lassen und währenddessen die weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Diese dann über die Kuchen geben und die Kirschen darauf verteilen. Zum Schluss die Schokoraspel darüber geben und die Kuvertüre erkalten lassen. Et voila!

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Ein sehr sehr leckerer Kuchen. Und viel leichter zu transportieren! 🙂