Prost! Frohes NEUES!

Ich bin ein wenig spät, ich weiß. Aber ich wünsche allen ein frohes neues Jahr 2017! Auf dass ihr keine Vorsätze habt, die ihr eh nicht einhaltet 😉

Ich habe dieses Silvester als Thema DDR-Rezepte gehabt. Und das hat viel Spaß gemacht.

Es gab Ragufeng (unsere Variante vom Würzfleisch Ragout fin), DDR-Tomatensoße mit Nudeln, Milchnudeln uuuuuuuund Birnen-Sekt-Kuchen!

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Für den Boden braucht man

200 g Mehl
100 g Butter
60 g Zucker
1/2 Teelöffel Backpulver
1 Ei

für den Belag benötigt man noch

1 große Dose Williamsbirnen
250 ml Sekt
250 ml Birnensaft
1 Esslöffel Zucker
1 Päckchen Vanille Puddingpulver

und für die Schaumschicht

3 Eier
100 g Zucker
1 Becher Sauerrahm

Die Birnen könnt ihr schonmal abtropfen lassen und in Schnitze schneiden.
Dann den Mürbteigboden aus allen Zutaten für den Boden zusammenkneten. Den Teigboden in einer mit Backpapier ausgelegten Springform (26 cm Ø) ausrollen und einen kleinen Rand stehen lassen.
Dann verteilt ihr darauf die Birnenschnitze. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Mit etwa 5 Esslöffeln Saft in einem Becher den Pudding anrühren. Danach Sekt, Saft und Zucker in einem Topf zum Kochen bringen und dann das gelöste Puddingpulver einrühren. Den Pudding nochmal kurz aufkochen lassen und über die Birnen geben. Der Kuchen kommt nun für etwa 25 min in den Backofen.
5 min vor Backende bereitet ihr die Schaumschicht vor. Dazu die Eier trennen und Eigelb mit 50 g Zucker cremig schlagen. Dann den Sauerrahm hinzugeben. Das Eiweiß schlagt ihr mit den restlichen 50 g Zucker zu Eischnee und hebt diesen unter die Eigelbmasse. Sodann gebt ihr die Schaummasse über den gebackenen Kuchen und backt diesen erneut für etwa 20 min. Den Kuchen dann in der Form erkalten lassen und genießen!

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Der Kuchen ist soooooo lecker und frisch. Und die Sektnote macht ihn für Silvester perfekt.

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noch ein Stück Weihnachtszauber behalten

Ich weiß, ich weiß…ich vernachlässige meinen Blog in letzter Zeit sehr.

Daher hab ich hier nochmal ein Weihnachtsplätzchen-Rezept für euch. Und von denen habe ich sogar noch welche übrig, sodass mir die Weihnachtszeit noch etwas nachklingt.
Es handelt sich natürlich um Husarenkrapfen, oder auch bei uns Engelsaugen.

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Dazu braucht ihr folgende Zutaten:

100 g Mehl
100 g gemahlene Nüsse (ich hab einmal Mandeln und einmal Haselnuss gewählt)
2 Teelöffel gemahlene Vanille
1 Teelöffel geriebene Zitronenschale
1/2 Teelöffel Backpulver
80 g Zucker
60 g Butter
1 Ei
Marmelade oder Gelee für die „Augen“ (ich habe Heidelbeermarmelade und Johannisbeergelee gewählt)

Die Butter zuerst mit Vanille, Zitronenschale, Backpulver, Zucker und Ei glattrühren und cremig schlagen. Dann Mehl untersieben, sowie die gemahlenen Nüsse dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel rollen und für ca. 2 h in den Kühlschrank.
Wenn der Teig gut durchgekühlt ist, dann könnt ihr ein Backblech vorbereiten, den Ofen auf 170°C mit Umluft vorheizen und den Teig in viele kleine, 2-Euro-Münzen große Kugeln formen und diese dann in der Mitte mit dem Zeigefinger eindrücken. Die Mulde schön ausformen, damit genug Marmelade hineinpasst.
Die Mulden nun schön randvoll mit Marmelade/Gelee befüllen (zwei Teelöffel helfen da).
Dann können die leckeren Plätzchen auch schon in den Ofen. Etwa 20 min backen, gut auskühlen lassen und dann nach Geschmack vielleicht noch mit Puderzucker bestäuben.

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Nun nur noch genießen! Ich habe so viele gebacken, dass ich sie auch noch im neuen Jahr genießen kann. 🙂