bunte Perlen – da biste platt!

Ich melde mich mal wieder zurück mit ein paar neuen Basteleien. Ich habe Bügelperlen für mich entdeckt.

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Das ist ziemlich simpel. Ihr braucht dazu nur Bügelperlen (ich nehme die von Hama in midi – es gibt aber noch andere Größen) und eine eckige Steckplatte oder andere Form (ich nehme ebenfalls hier welche von Hama). In dem verlinkten Shop bekommt ihr alles, was ihr für die Bügelperlenbilder braucht.

Und zusätzlich braucht ihr noch Künstlerkrepp-Klebeband, Backpapier und ggfs. eine Pinzette. Und natürlich ein Bügeleisen!

Zuerst sucht ihr euch aus, was für eine Größe an Perlen ihr nehmen wollt. Ich habe, wie oben schon geschrieben, die Größe midi gewählt.
Dann geht es an die Motivwahl. Dazu findet man unzählige Vorlagen im Internet. Beispiele dazu sind: Spiters oder wo man Bilder hochladen und umwandeln kann.

Dann gehts auch schon los. Auf der Steckplatte setzt ihr nun die Perlen nach Vorlage. Ganz simpel eigentlich. Dabei beachten, dass ihr das Motiv so legt, wie ihr es später haben und ansehen wollt. Also bei Schriftzügen etwa so, dass man es lesen kann – muss also nicht spiegelverkehrt sein. Dann beklebt ihr das Motiv noch auf der Steckplatte gut mit dem Klebeband. Die Klebefläche fest andrücken, damit die Perlen gut haften. Dann dreht ihr das Ganze auf die Rückseite des Klebebandes und löst vorsichtig die Steckplatte. Dann habt ihr nur noch die Bügelperlen auf eurem Klebeband. Das dann auf eine glatte und hitzebeständige Oberfläche legen und das Bügeleisen vorbereiten. Auf das Perlenmotiv legt ihr nun ein Stück Backpapier und bügelt dann vorsichtig, auf kleiner Stufe (ich habe z.B. 5 Stufen und nehme Stufe 2 dazu) immer nur kurz über euer Bild. Durch das fast durchsichtige Backpapier könnt ihr gut sehen, wie weit eure Perlen angeschmolzen sind. Immer darauf achten, dass ihr möglichst flach und gleichmäßig bügelt. ALLE Perlen müssen zusammengeschmolzen sein, sonst fallen euch später welche raus. Den Dreh bekommt man ganz schnell raus.
Dann lasst ihr das Bild nur noch richtig auskühlen. Am Besten einen Topf drauf stellen, damit es glatt bleibt und sich nicht nach oben wölbt. Wenn es kalt ist, das Backpapier und das Klebeband vorsichtig abziehen und auf die gebügelte Seite legen. Fertig!

Mit den Bildern könnt ihr alles Mögliche machen. Anhänger, Untersetzer, Wandbilder usw.

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Ich habe mir Portal-Untersetzer sowie Motive aus den Ghibli-Animes und Moomin-Wandbilder gebastelt.

Don´t blink!

Jeder, der Doctor Who gesehen hat, kann mit dem Titel viel anfangen 😉

Ich bin gerade in einer sehr heftigen Doctor-Who-Fanphase. Und da kam mir ein sehr guter Freund mit seiner Hochzeit sehr entgegen: die Einladungskarten hatten Form und Farbe einer Tardis! Die Tardis ist eine – in Form einer alten blauen Polizeinotrufzelle – Maschine, mit der der Doctor durch Raum und Zeit reisen kann. Das Thema für meinen Auftritt auf dieser Hochzeit stand also: TARDIS.

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Da mein Kumpel ein sehr großer Keksliebhaber ist und ich keine Torte 5h bis nach Hamburg transportieren wollte, habe ich mich für Tardis-Kekse mit Schokoladenmodelliermasse-Topper entschieden. Und wie es so sein muss – in blau!

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Was braucht man dazu?

Für die Kekse selbst (ca. 20 Stück):
400 g Mehl
250 g Zucker
250 g Butter
etwas Zitronenschalenabrieb oder Vanille (je nach Geschmack)
1 Ei

für die blaue Modellierschokolade:
250 g weiße Schokolade
blaue Lebensmittelfarbe !für Schokolade!
75 g Sirup (heller von Grafschafter)

Zuckerkleber:
100 ml heißes Wasser
Behältnis mit Schraubverschluss (Einmachglas)
1 gestrichener Teelöffel CMC

Erstmal den Keksteig anrühren. Dazu nur Zucker und Butter schaumig rühren. Dann Ei und Zitrone oder Vanille unterrühren. Zuletzt das Mehl einsieben. Richtig schön durchkneten und den Teig in einen Gefrierbeutel füllen und für ca. 30 min ins Tiefkühlfach (der Teig ist sehr klebrig und wenn er leicht anfriert, wird er einfacher zu verarbeiten sein).

Während der Keksteig im Kühler ist, könnt ihr die Modellierschokolade fertigen. Dazu die Schokolade fein klein hacken und in einen Beutel füllen. Den Beutel nahezu luftdicht verschließen.
Heißes Wasser aus der Leitung (ca. 40 ° C) in eine Schüssel oder Topf füllen und den Beutel mit der Schokolade hineinhängen zum Schmelzen.
Wenn die Schokolade vollständig geschmolzen ist, den Beutel aus dem Topf nehmen und gründlich abtrocknen! Es darf kein Wasser in den Beutel gelangen.
Dann den Beutel nach außen krempeln und den Sirup sowie die Lebensmittelfarbe untermischen. Dabei die Masse schön durchkneten, bis die Farbe sich gleichmäßig verteilt hat. Durch das Kneten wird die Masse fester, bis sie als ein Klumpen aus dem Beutel genommen werden kann.
Die Modellierschokolade dann fein und dünn ausstreichen und in Frischhaltefolie über Nacht im Kühlschrank lagern.

Nun kann der Keksteig geholt werden. Diesen ca. 1cm dick ausrollen und die gewünschten Motive ausstechen.
Den Backofen bei Umluft auf 180 ° C vorheizen. Die ausgestochenen Kekse dann auf Backpapier für etwa 8 min backen lassen. Am Besten dabei bleiben, weil es wirklich ruck zuck geht und die Kekse ja nicht zu dunkel werden sollen!

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Die Kekse dann einfach auf dem Blech bis zum nächsten Tag auskühlen lassen.
Am nächsten Tag dann die Modellierschokolade aus dem Kühlschrank holen und immer kleine Portionen schön weich kneten. Dann ausrollen und mit dem gleichen Ausstecher wie zuvor bei den Keksen ausstechen. Es passt leider nicht exakt genau, weil die Kekse beim Backen etwas an Größe einbüßen.
Die ausgestochene Modellierschokolade dann trocknen lassen, damit sie wieder fest wird.

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In der Zeit den Zuckerkleber anrühren. Dazu CMC mit dem Wasser verrühren und im geschlossenen Glas ordentlich schütteln. Danach das Glas nochmal 1h in den Kühlschrank stellen.

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Wenn alles fertig vorbereitet ist, die Kekse mit dem Zuckerkleber dünn bestreichen und dann die Schoko-Topper aufkleben. Alles trocknen lassen und fertig!

Das Brautpaar war begeistert!

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„Die sind super lecker und super geil!“

Wie ich als lebendige Tardis ausgesehen habe, gibts am Wochenende zu sehen!

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Hier jedenfalls noch ein kleiner Vorgeschmack auf den Cabochon-Schmuck:

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die Schicksalshexe

Ich bin nun endlich zurück aus Brokeloh, zurück vom Conquest of Mythodea und zurück in der realen Welt.

Meine Schicksalshexe, an der ich die letzten Monate und Wochen gearbeitet habe, hatte Premiere.

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Ich habe so viel an ihr gearbeitet, dass ich fast daran verzweifelt bin. Aber ich finde, es hat sich gelohnt und ich freue mich, mit ihr in die Schlacht ziehen zu können.

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Alles hat einmal auf Papier angefangen. Die Ideen wurden gesammelt, Nutzloses oder nicht Umsetzbares wurde verworfen, neue Techniken ausgeklügelt und viel gebastelt.

Diesmal lag für mich das Hauptziel darin, einen Charakter zu bauen, an dem so gut wie alles selbstgemacht ist, von der Grundkleidung, bis hin zur Rüstung und den Details.

Hier ein riesiges Dankeschön an Sarah und Tanja, die mir meine Kleidung nach meinen Skizzen und Vorstellungen in mühseeliger Kleinstarbeit zusammengenäht haben.

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Hinzu kam der Grundstock meines Kopfschmuckes, welcher mich fast zur Verzweiflung brachte.

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Der Kopfschmuck ist natürlich so nicht geblieben, denn wie das Schicksal so wollte: es hat überhaupt nicht gehalten und ist dauernd nach hinten gerutscht. Der Pferdeschweif war also zu schwer.

Es gab unzählige Überlegungen, wie man es machen könnte, bis ich zu dem Schluss kam, dass ich zwei verschiedene Kopfschmucke brauche. Einen fürs Kämpfen und die alltäglichen Dinge und einen für Rituale und Weihen.

Gesagt, getan:

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Die erste Variante mit dem Vogelschmuck hat noch eine weiße Steinperlenkette für unter dem Kinn entlang bekommen, um das Gewicht des Schweifes auszugleichen,
der zweite Kopfschmuck hat an den Seiten noch Vogelflügel zur Verzierung erhalten und um das Ganze noch etwas üppiger erscheinen zu lassen.

Der Kragen wurde auch etliche Male überarbeitet, bis er mir so gefiel, dass er mich weder behindert, noch zu lose sitzt.

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Meine Schicksalshexe besteht nun aus der Grundkleidung in weiß, mit weiten Ärmeln und Armschienen ähnlichem Abschluss zum knöpfen. Einem Übergewand in Mantelform mit schwarzen Ärmeln. Das Mantelkleid ist wie ein Gi bzw. Kimono zum Schnüren/Übereinanderlegen damit vorn der typisch asiatische V-Ausschnitt entsteht.

Darüber trage ich einen schwarzen Lederschurz, welcher an den Seiten geschnürt bzw. geknöpft ist und vorn und hinten spitz zuläuft und mit Zeichen und Transmutationskreisen bemalt ist. Vorn ist auch noch ein Spruchband angebracht, welches noch beschriftet wird.

Darauf trage ich einen schwarzen Miedergürtel mit zwei Verschlussriemen und weißen Lederfetzen, welche den Übergang zum Lederschurz überdecken. Dazu habe ich noch einen schwarzen einfachen Ledergürtel, an dem meine unzähligen Taschen (alles Marke Eigenbau) angebracht werden, sowie ein Gürtelwimpel mit dem Zeichen unserer Spielergruppe darauf.

Unter dem Mantelkleid trage ich eine weiße Ballonhose. Bei Regen habe ich weiße Stiefeletten mit schwarzen Ledergamaschen und bei normalem Wetter schwarze Tabi an.

Ich trage eine Kette mit einem Stück Geweih in das ein kleiner Stein eingelassen ist. Darauf ist mein Lederkragen zu sehen, welcher mit diversen Perlen und Knochen geschmückt ist.

Ich trage eine weiße Kontaktlinse mit schwarzen Linien darauf und im Gesicht aus weißer Heilerde eine Art Clan-Bemalung.

Auf meinem Kopf habe ich wahlweise ein weißes oder ein violettes Kopftuch und meine zwei verschiedenen Kopfschmucke.

Derzeit trage ich als Waffe entweder eine Naginata oder einen Kampfstab, aber mein Char soll einen Speer mit Leuchtapplikationen erhalten, welcher bereits nach meinen Skizzen in Auftrag gegeben ist.

Ein vollständiges und komplettes Bild von den Con-Tagen folgt noch. Ihr dürft also gespannt bleiben 😉

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Zusätzlich habe ich zwei Bücher mit Zaubersprüchen und Weihsprüchen, etliche kleine Knochen mit Schriftzeichen und Symbolen darauf, Element-Steine, diverse Tongefäße zur Räucherung und Ritualvorbereitung, einen Ritualdolch, und noch unzähligen anderen Stuff für Wahrsagungen.

Darf ich vorstellen?

Sayo Ni Dai

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Sayo war mein erster LARP-Charakter. Ich habe mit ihr vor ca. 4/5 Jahren angefangen.

Sayo ist in unserer LARP-Gruppe, den Shionai, eine Heilerin. Wir besuchen mit der Gruppe unter Anderem die Cons (LARP Events) Merseberg, Freie Lande, Conquest of Mythodea und diverse Ablegercons der Mythodea-Reihe.

Die Anfänge:

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Ich hatte zu diesem Zeitpunkt ein Schwert mit Scheide, einen Gürtel für Verbände (total unbrauchbar), eine Trinkflasche mit Gürtelhalterung, eine Tare (Art Gürtel mit Beinschutz), eine Rüstschulter und meinen allseits bekannten Hut 😉

Dazu hatte ich ein Kopftuch, meist ein schwarzes chinesisches Oberteil/Hemd mit Posamentenknöpfen, einen Hakama, Gamaschen und schwere schwarze Arbeitsschuhe (Springer). Wenn es Verluste gab, galt die Regel, dass jeder Charaktere etwas Weißes trägt (Farbe der Trauer). Daher hat Sayo auf dem einen Bild ein weißes Gi und einen mit weißem Stoff gefütterten Haori (Art Jacke) an.

Über die Zeit hinweg hat sich Sayo entwickelt. Es kamen neue Bastelstücke dazu, weitere Kleidungsstücke und andere unbrauchbare Dinge wurden ausgetauscht. Sie bekam Tabi-Schuhe, statt den schweren Stiefeln.

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Hier hat Sayo dann eine Atemschutzmaske zum Hut zugefügt bekommen, ein Gürtel über die Tare addiert, eine neue Flasche mit Halterung (wurde auch verworfen, weil unpraktisch), eine Tranktasche (Marke Eigenbau) mit Halterung für Knochennadeln und eine „Werkzeugrolle“ mit diversem Heilerbesteck wie Skalpell, Klemme, Reflexhämmerchen, Stützen für Brüche, Wundhaken usw. sowie eine Umhänge-Heilertasche mit Heilerwappen, für Verbände, Handschuhe, Heilsalbe und anderen Kleinkram.

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Später bekam sie noch eine Armschiene (Rüstung) sowie für kältere Tage eine schwarze Gugel und ein Mantelkleid + Schal dazu.

Irgendwann hatte ich aber entschieden, dass ich sie gern mehr rüsten würde, damit sie nicht zu anfällig für Angriffe ist und sich auch besser verteidigen kann. Also baute ich eine Rüstung und gab ihr eine neue/weitere Waffe.

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Als Rüstung habe ich einen alten Kinder-Do (Brustpanzer aus dem Kendo-Sport) aufgewertet und ihr eine Naginata als Waffe gegeben. Eine Beinschiene habe ich auch.

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Und so bespiele ich Sayo nun schon eine ganze Weile und bin sehr glücklich mit dem derzeitigen Zustand der Gewandung.

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Zu guter Letzt hat Sayo noch eine neue Trauergewandung erhalten (ihr erinnert euch vllt, Regel besagt, mindestens ein weißes Kleidungsstück).

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Und so spiele ich schon eine ganze Weile, habe viele Cons besucht und viele tolle Erlebnisse gehabt.

Wie kam es zum LARP?

Zum LARP kam ich eigentlich über ein paar Umwege.

Zuallererst bin ich eine leidenschaftliche Sammlerin von Kimono. Ich besitze derzeit an die 40 Stücke, mit allem möglichen Zubehör:

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Damals habe ich nur Mittelaltermärkte besucht:

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Eine Art Jägerin bzw. einfach bunt gemischte Klamotten.

Auch das Thema Steam Punk hat mich sehr interessiert und ich habe mir diverse Kombinationen zusammengebastelt:

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Als ich dann meinen Freund kennenlernte und er mich mit dem Hobby vertraut machte (ich hatte zwar vorher schon geplant LARP zu probieren; mir sogar eine Waffe aus Schaumstoff gebaut, aber ich kam einfach nie dazu), hatte mich das Fieber gepackt. Die ersten Ideen und Skizzen sprudelten hervor und ich machte mich direkt an die Arbeit.

Wenn ich die Bilder meiner ersten Arbeiten noch finde, trage ich sie nach.
Ich habe dann quasi damals Taschen, Bucheinbände sowie Texte in den Büchern, Flaschenhalter für den Gürtel, Tränketasche, Schwerthalter usw. gebaut.

Und somit war ich angesteckt von dem Hobby.

Tentakel-Alarm!

Und noch etwas, was man nicht essen kann, aber backen. Fimo-Tentakel. Oder auch Modelliermasse genannt.

Das ist ebenfalls sehr simpel und läd förmlich zum Nachmachen ein.

Was benutzt man dazu?
Fimo (Farben frei Schnauze)

Erstmal die Tentakel formen. Der mittlere Teil ist dicker, zu den Enden läuft es schmal zu. In die gewünschte Form rollen/legen. Dann kommen die Saugnäpfe. An der Spitze der Tentakel anfangen mit kleinen Kügelchen und zur Mitte größere Kugeln nehmen, aber zum Ende wieder kleiner werden. Die Saugnapfform entsteht, wenn ihr die Kugeln dort anbringt, wo sie hin sollen und dann mit einem Kugelschreiber oder ähnlich spitzen Gegenstand in der Mitte einstechen. So klebt ihr auch automatisch den Saugnapf an der Tentakel an. Nun kommt das Fimo für ca. 30 min in den Backofen. Es darf nicht heißer als 130 ° werden.

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Schaut witzig aus, nicht wahr?

es muss nicht immer alles essbar sein: backen geht immer

Auch wenn es kein Kuchen ist, so wird es doch im Ofen gebacken: Schrumpffolie

Und wozu? Naja, man kann daraus Schmuck machen, Anhänger, Aufnäher, eben Nippes. Wir mögen Nippes, also gibts jetzt Schrumpffolie aufs Auge. 😉

Was man dafür braucht:
shrinky dinks (kann man überall bestellen – amazon, eBay und Co.)
Buntstifte, Edding, Fineliner, Kugelschreiber
Lochzange oder Locher
Klarlack (zum aufpinseln oder sprühen ist egal)
eventuell noch diversen Schmuckzubehör, wie Verschlüsse, Ohrring-Rohlinge, Biegeringe, Karabiner usw.

Und wie wird es gemacht? Zu allererst sollte euch bewusst sein, dass es Schrumpffolie ist – heißt, sie schrumpft. Ich habe mir daher ein Referenzstück gefertigt: 5 cm ausgeschnitten und gebacken ist es auf 2,5 cm runtergeschrumpft. Einfach auf die Folie malen (wir haben dazu Vorlagen auf Papier ausgedruckt und nachgezeichnet). Das Bild dann ausschneiden und ein Loch stechen (Achtung – auch das Loch schrumpft – logischerweise!).  Dann kommt es in den Backofen bei etwa 170 ° und geht ganz schnell. Die Folie wölbt sich nun erst mal dick auf und zieht sich dann ganz klein zusammen. Wenn sie wieder glatt liegt, könnt ihr sie aus dem Ofen holen. Wenn es kalt ist, Klarlack drüber und fertig.

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Ihr seht, es gibt unzählige Möglichkeiten, daraus was zu basteln. Also, traut euch mal.