Leckereien hier und da

Damit man von mir auch mal wieder was hört: ich habe ein paar Leckereien nachgebacken.

Einmal die tollen Marshmallow-Lollies von toertchenmadeinberlin und eine sehr geile Spinat-Bacon-Tarte von hier !

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Diese haben meine Freunde zu Valentinstag bekommen, weil ich schon seit Jahren diesen Tag eher als einen Tag der Freundschaft „feiere“.

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Dieses geile Stück hat ein Freund zu seiner WG-Party erhalten. Ich kann euch nur sagen: suuuuuuper lecker! Sogar ein Spinat-hassender Freund von mir hat es gegessen und fand es wahnsinnig toll. ❤

Tarte au improvisation!

Heute gab es mal wieder eine herzhafte Torte: Tarte.

Allerdings keine geplante, sondern aus dem, was gerade noch im Kühlschrank oder Gemüsefach vorhanden war.

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Zutaten dafür:

Teig:
250 g Mehl
150 g Joghurt pur
100 g Butter
Prise Salz

Belag:
1 Zucchini
4 Tomaten
500 g Gehacktes
6 große Champignons
Kräuter der Provence
Salz und Pfeffer

Guss:
3 Eier
1 Becher Creme fraiche
150 g Reibekäse
Salz und Pfeffer

50 g Reibekäse zum Bestreuen

Eine Springform mit Backpapier auskleiden und kalt stellen.
Dann Mehl, Joghurt, Butter und Salz vermengen und zu einem Mürbeteig verarbeiten. Den Teig in der Springform ausrollen und den Rand ca. 3 cm hoch ziehen.
Dann Gemüse, Pilze in Würfel schneiden und mit dem Gehacktes in Öl dünsten. Mit Kräutern und Gewürz nach Geschmack würzen.
Die Gemüse-Hack-Mischung abgießen und auf dem Teigboden verteilen.
Den Backofen auf 200 ° C Umluft vorheizen.
Zum Schluss die Eier verquirlen, Creme fraiche und Reibekäse sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack beifügen und gut rühren.
Den Guss auf der Tarte verteilen und alles mit Käse bestreuen. Danach die Tarte für ca. 25 – 30 min backen. Et voila!

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Wirklich lecker und gar nicht mal aufwendig. Guten Hunger!

Schmeckt übrigens auch super gut mit Blätterteig statt Mürbteig.

Muffins, die doch keine Muffins sind

Diesmal bin ich zurück mit herzhaften Speck-Ei-Pilz-Muffins. Obwohl es gar keine richtigen Muffins sind, sondern nur die Form eines Muffins haben.

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Für 12 Stück braucht man:

24 Streifen Speck (Bacon) oder Schwarzwälder Schinken
12 Eier
ca. 200 g Pilze (Champignon)
Gewürze und Kräuter
12 kreisrund ausgestochene Toastbrotscheiben (ca. 5 cm Ø)
1 Tüte Reibekäse
12 Muffinförmchen

Ihr beginnt am Besten damit, den Speck/Schinken anzubraten, aber nicht zu stark, damit er sich nicht so sehr zusammenzieht.
Dann bratet ihr die Pilze an und würzt sie gut mit Kräutern und beliebigen Gewürzen, die ihr darauf haben wollt.
Anschließend stanzt ihr aus Toastbrotscheiben kreisrunde Stücke mit ca. 5 cm Ø aus (so groß, wie der Boden einer Muffinform ist). Diese könnt ihr dann noch kurz von einer Seite in der Pfanne anbraten.
Dann belegt ihr das Muffinblech mit den Förmchen und platziert darin am Rand entlang je zwei Speck-/Schinkenstreifen, sodass die Ränder des Muffins komplett aus Speck/Schinken bestehen. Anschließend drückt ihr die Toastscheibe nach unten auf den Boden der Form, sodass sie die Speck-/Schinkenscheiben in Position hält.
Danach verteilt ihr die Pilze gleichmäßig auf den Toastscheiben und gebt über jeden „Muffin“ ein Ei. Wer lieber Rührei mag, kann das Ei auch erst in einer Schüssel aufschlagen und verrühren und dann über die „Muffin“ geben.
Zum Abschluss über alle „Muffins“ Käse streuen und ggfs. noch mit Kräutern garnieren.
Den Backofen auf 200° C vorheizen und die „Muffins“ dann für ca. 8 – 14 Minuten backen lassen.
Nach dem Backen aus dem Ofen holen, aus der Form stürzen, die Muffinförmchen abziehen und gut auskühlen lassen oder direkt warm genießen.

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Bei einigen hab ich das Eigelb weggelassen, weil ich das nicht mag, daher sehen die „Muffins“ kleiner aus.
Aber wirklich extrem lecker!

Viel Spaß beim Nachbacken!! 🙂

herzhafte Kuchen

Am Wochenende hat ein Freund von mir seinen Geburtstag gefeiert. Und da ich sonst immer süße Kuchen backe, dachte ich mir, probier ich mal was Neues aus: Rotkohl-Tarte.

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Dazu braucht man:
100 g Mehl
100 g Quark
100 g Butter
Prise Salz

400 g Rotkohl
1 Zwiebel
3 Esslöffel Weinbrandessig
250 ml Brühe
etwas Thymian
Salz und Pfeffer

60 g Sonnenblumenkerne

1 Ei
100 ml Milch
100 ml Sauerrahm

Camembert oder Ziegenfrischkäse

Zuerst knetet aus Mehl, Quark, Salz und Butter einen Teig. Den rollt ihr dann aus (ihr könnt dafür ruhig Mehl nehmen, denn der Teig ist recht klebrig) und legt ihn in eine gefettete Tarteform oder Form für Obstkuchen oder eine Springform. Den Rand etwas andrücken, sodass er schön hoch steht.
Dann schneidet ihr die Zwiebel klein und bratet sie in einem Topf mit etwas Butter an. Dann den Rotkohl kleinschneiden und zu der Zwiebel hinzugeben. Beides mit Brühe und Essig ablöschen, nach Geschmack würzen und ca. 15 min köcheln lassen.
Sonnenblumenkerne in einer kleinen Pfanne anrösten.
Nach dem Garen die Rotkohlmasse abgießen und mit den Sonnenblumenkernen vermischen. Die Masse auf den Teigboden in der Form geben.
Dann rührt ihr Ei, Milch und Sauerrahm zu einer glatten Soße, fügt noch etwas Thymian hinzu und gebt sie über den Rotkohl.
Die Tarte dann noch mit Käsescheiben bedecken und in den vorgeheizten Backofen bei 200 ° C für ca. 20 – 25 min backen lassen.

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Am Besten schmeckt die Tarte noch warm. Genießt es!

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Und schon wieder zurück! Diesmal hatte ich eine ganze Reihe von Backwütigen dabei, denn es gab: Pizzatorte!

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Und die ist gar nicht mal so schwierig. Wir haben davon ganze drei Stück gemacht. 😀 Zutaten für drei Torten:
3 kg Hefeteig (den hat der Küchenelf Urs schon einen Tag vorher gemacht)
Belag nach Belieben: Salami, Cervelat, Schinken, Cabanossi, Tunfisch, Garnelen, Peperoni, Bacon, Mozzarella, Pizzakäse (1 1/2 kg), Pilze usw.
Tomatensoße (2 Gläser)
eine hohe Backform ca. 22 cm Ø (ich habe zwei 15 cm hohe Tortenringe aus Blech, die man verstellen kann)

Wie wirds gemacht? Rollt den Hefeteig schön dünn aus und stecht mit den Tortenringen (oder was ihr sonst so nehmt) insgesamt 11 Böden aus. Den restlichen Teig aufheben für den Rand der Pizzatorten. Dann backt ihr 8 der Böden für ca. 10 min im Backofen vor. Die anderen drei sind eure untersten Böden für die drei Torten. Diese sollten nicht vorgebacken werden, sonst sind sie am Ende womöglich schwarz gebacken. 😉 Nun den Restteig in drei Teile aufteilen. Diese rollt ihr etwa so breit aus, wie der Tortenring hoch ist und gebt  noch etwa 2 cm Rand mit dazu und rollt sie so lang aus, dass sie die Torte bequem umranden können (bei uns waren es ca. 80 cm). Dann fangt ihr mit einem ungebackenen Boden an. Diesen legt ihr auf eine Stabile Unterlage mit Backpapier bedeckt (damit ihr es danach bequem in den Ofen schieben könnt). Nun nehmt ihr euren Tortenring, zieht ihn um den ungebackenen Boden fest und legt innen den Pizzarand an und klappt das Überstehende über den Tortenring, sodass es nicht nach unten zusammensackt. Den Rand und den Boden gut aneinander drücken, damit die Pizzatorte schön dicht ist. Dann streicht ihr Tomatensoße darauf und bedeckt den Boden mit allem, was ihr mögt. Dann schön viel Käse drauf. Nächster Boden (ein gebackener) und gleiche Prozedur: Tomatensoße, belegen und mit Käse bestreuen. Das macht ihr mit insgesamt 4 Böden für eine Pizzatorte. Ganz oben wieder schön viel Käse und dann den überstehenden Rand vom Hefeteig umklappen.

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Nun kann die Torte in den Ofen. Bei Ober- und Unterhitze ca. 25 min bei 210 ° C backen. Das wiederholt ihr für die anderen zwei Pizzatorten ebenfalls.

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Einen guten und grooooßen Hunger wünsch ich euch! Glaubt mir, danach sind 6 Leute mehr als satt!

sommerlich lecker, auch ohne backen

Heute habe ich ein ganz simples, einfaches, aber dennoch leckeres Rezept (von meinem lieben Schwesterlein) für die warmen Sommertage. Es ist zwar nicht gebacken und gekocht auch nicht, aber ich möchte euch das nicht vorenthalten: Tomatenbutter.

Was braucht man dazu?
eine Tube Tomatenmark
eine Butter
etwas Knoblauch
ein paar Zwiebeln (schön klitzeklein gehackt)
und Salz und Pfeffer nach Geschmack

Tomatenmark und Butter (am Besten schön weiche) zusammenmischen, Knoblauch pressen und gehackte Zwiebel sowie Salz und Pfeffer beifügen. Das Ganze mit einem Handrührgerät solange vermengen, bis keine weißen Butterstücke mehr zu sehen sind. Gern noch mit Kräutern garnieren und fertig!

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Dazu dann einen leckeren und kühlen Tee und der Sommer ist perfekt! Danke Anja! :-*

herzhaft für die hohen Herrschaften

Ich hab mich mal an Filet Wellington versucht. Muss ja auch im Ofen gebacken werden.

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Das ist einfach Fleisch, mit Fleisch ummantelt in Fleisch und im Blätterteig gebacken. Klingt gut, nicht wahr?

Meine Version ist natürlich abgewandelt und nicht so aufwendig.

Was brauchen wir?
100g Champignons
1/2 Schalotte
1/4 Bund Petersilie
Zitrone
etwas Butter
Salz und Pfeffer
Leber-Brotaufstrich (grobe Leberwurst)
Hühnerinnenfilet
Blätterteig
Kochschinken

Nun ans Eingemachte – oder besser an die Duxelles. Pilze, Schalotte und Petersilie schön klein hacken und in einer Pfanne mit etwas Butter und einem Schuss Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer anbraten. Danach das ganze mit der Leberwurst vermengen und zu einer Paste verarbeiten. Dann nehmt ihr euch das Hühnerinnenfilet vor. Würzen nach Wunsch und in der Pfanne leicht goldgelb von außen anbraten. Dann den Blätterteig ausrollen, 2 Schinkenscheiben darauf mittig platzieren, die Duxelles auftragen (nur einen Teil). In die Mitte kommt dann das Hühnerfilet, welches ihr auch nochmal mit Duxelles bestreicht. Oben als Decke nochmal Schinken und dann das Ganze mit dem Blätterteig ummanteln indem ihr erst eine Seite überschlagt, mit Eiweiß ein wenig einstreicht und dann die andere Seite. Schön verpacken und die Enden gut zusammendrücken. Besser sieht es aus, wenn ihr eine Gabel nehmt und die Enden so zusammendrückt, dass die Zinken geriffelte Abdrücke auf den Endstücken hinterlassen. Als Krönung eine kleine Rose aus Blätterteig oben drauf. Nochmal mit Eiweis bestreichen, damit es nicht zu trocken wird und ab in den Ofen. Einfach Sichtbacken (der Blätterteig wird schnell gut). Und dann servieren.

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Dazu empfehle ich eine leckere Sahne-Pilz-Sauce und Klöße. Aber eigentlich gehört da keine Sauce und keine Beilage dazu.

Ein Festessen!