beerige Hochzeit

Uuuuund wieder steht eine Hochzeit im Freundeskreis ins Haus! Diesmal wird es beerig!

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Wer Lust hat, den nachzubacken:

Schokoladenbiskuit für 18 cm Ø
6 Eier
4 – 5 Esslöffel Wasser
180 g Zucker
150 g Mehl
70 g Stärkemehl
30 g Kakao
3 Teelöffel Backpulver

Holzfarbenen Fondant (man kann auch gelb und braun mischen)

frische Beeren
eventuell Deko-Floristenband (hier grün)
Blaubeermarmelade

Creme:
1 Päckchen Gelatine (oder 6 Blatt Gelatine)
250 g Blaubeeren
2 Päckchen Vanillezucker
1 – 2 Esslöffel Zucker
300 ml Schlagsahne

Für die Böden, Eier trennen und Eischnee fest aufschlagen. Dann Eigelb mit Wasser schaumig rühren und nach und nach Zucker einrieseln lassen. Danach Kakao zugeben. Dann den Eischnee unterheben und Backpulver, Stärkemehl und Mehl mischen und untersieben. Den Teig in eine gefettete Backform füllen und ca. 30 – 40 min bei 200 ° C Umluft backen. Auskühlen lassen und dann in 3 Schichten schneiden.

Die Creme mit Gelatine beginnen. Diese nach Anleitung in Wasser lösen. Dann die Blaubeeren mit dem Vanillezucker in einem kleinen Topf aufkochen und mit weiterem Zucker abschmecken. Dann die Gelatine einrühren und auflösen. Die Blaubeermasse 1 – 2 h kühlen lassen, sodass sie leicht gelieren kann.
Später die Sahne steif schlagen und unter die Blaubeermasse heben.

In einer 18 cm Ø Springform erst einen Biskuitboden legen, diesen mit Blaubeermarmelade bestreichen, dann die Creme auffüllen. Dann wieder einen Boden einlegen und ebenfalls mit Marmelade und dann Creme bestreichen. Zum Schluss der letzte Boden oben drauf. Die gefüllte Torte nun über Nacht im Kühlschrank kühlen.

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Dann den Fondant ausrollen und in ca. 1 cm dicke Streifen schneiden. Da müsst ihr den Umfang eurer Torte mit einem Bandmaß messen und auch die Höhe. Dementsprechend müsst ihr die Fondantstreifen lang machen. Und etwa so viele nebeneinander, dass es die Torte etwa 2 cm überragt.

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Ich habe noch Zierstreifen in Perlenoptik und zwei gedrehte Griffe gefertigt. Diese dann am Besten einen Tag trocknen lassen.

Zum Schluss habe ich noch die Schattenbilder des Paares aus Blütenpaste geschnitten und trocknen lassen, sodass ich sie in die Torte oben hineinstecken kann.

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Am nächsten Tag habe ich die Torte aus der Form gelöst, den geflochtenen Fondantkorb drumrum gelegt. Den vorderen Teil, wo die Enden quasi liegen, nur locker aneinander gedrückt, damit es so aussieht, als ob der Korb wegen zu viel Inhalt aufreisst. Zur Stabilisierung noch ein Dekoband drumrum gebunden, mit Schleife. Und oben die Beeren eingefüllt und auch ein paar zwischen den Korbstreben hindurchgestopft.

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Am Schluss werde ich noch die Schattenbilder in die Mitte stecken. Ein vollständiges Bild gibts daher erst später! 🙂

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…und wieder läuten die Hochzeitsglocken!

Da bin ich schon wieder, erneut ohne Rezept. Aber ich wollte euch meine Hochzeitstorte für meine liebe Schwester ihre traumhafte Hochzeit zeigen.

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Das Rezept habe ich von der wunderbaren MaLu. Es war eine schlichte, weiße Peach Melba Torte, zweistöckig, innen mit red velvet Kuchen.

Das Brautpaar als Schattenbild aus Modellierschokolade und verziert mit Minibaiser.

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Den Gästen hat es gemundet, sowie dem Brautpaar.

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Grüße von der bildhübschen Braut und der Bäckerin 😀

die crazy Hochzeitstorte

Hallo zurück liebe Leser! Diesmal hab ich euch kein Rezept mitgebracht, nur ein paar Bilder meiner zweiten, sehr aufregenden Hochzeitstorte!

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Die Aufgabe des Bräutigams war, eine crazy Torte.

Also hab ich mich an die Torte gemacht!
Ich hab quasi so ein paar Hauptfavoriten des Brautpaars in die Torte mit aufgenommen:

– die Farben der Hochzeit waren grün und weiß
– die Lieblingsblume der Braut war Flieder
– die Braut mag Grünes, und arbeitet bei einer Firma mit dem Logo eines Frosches 😉
– der Bräutigam mag Nerfguns
– die Trauzeugin (ich) liebt Tentakeln

Und so entstand die Torte nach und nach und nahm Gestalt an. Als Füllungen habe ich die Lieblingsfrüchte der Brautleute genommen – Himbeer und Zitrone.
Der Teig ist Biskuit. Überzogen mit Zartbitterganache und SweetArt Fondant.

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Hier mal das Brautpaar beim Anschnitt. Sie hat gefallen und gemundet. Und ich bin ein klein wenig stolz auf mich. 🙂 Ich wünsche den Beiden alles Gute! Und freue mich sehr, diese Ehre gehabt zu haben.

Ich hatte zwei ausgezeichnete Helferlein für diese Torte, die mir beim Modellieren tatkräftig zur Hand gegangen sind: Angi und Urs. Danke euch beiden nochmal!

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Hochzeitstorte – Motivtorte

Hallöchen! Die chaosbacktruppe hat lange nichts mehr von sich lesen lassen. Das ändert sich nun wieder.

Diesmal wurde etwas Schwieriges probiert: zweistöckige Hochzeitstorte. Und dank meines Küchenelfen Urs hat das auch gut geklappt!

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Fangen wir mal damit an, was wir alles brauchen:

für die Biskuit-Schichten (3 Kuchen werden benötigt, also alles 3x nehmen):
3 Eier
3 Esslöffel kaltes Wasser
150 g Zucker
150 g Mehl
2 gestrichene Teelöffel Backpulver
100 g gemahlene Mandeln

für die Ganache (ich habe zwei verschiedene gemacht):
1. rote Ganache:
200 ml Sahne
500 g weiße Kuvertüre
rote flüssige Lebensmittelfarbe
2. dunkle Ganache:
400 ml Sahne
500 g dunkle Kuvertüre

für die Deko:
jede Menge Modelliermarzipan
mindestens 700 g Fondant für die Tortendecke
Fondant zur Verzierung
Zuckerschrift, Zuckerperlen, was man eben auf der Torte haben will

Und nun ran an die Torte! Angefangen wird mit der Ganache, weil diese über Nacht stehen sollte, um fest zu werden.
Dazu hacken wir die Kuvertüre schön klein und kochen dann die Sahne auf. Sobald diese kocht, von der Kochstelle nehmen und über die gehackte Kuvertüre gießen. Kurz warten und dann umrühren, dass eine glatte Masse entsteht. Je nach Farbe dann noch die zugehörigen Zutaten beifügen (rote Lebensmittelfarbe zur hellen Ganache). Die Creme dann einfach über Nacht in einem geschlossenen Gefäß ruhen lassen.
Am nächsten Tag kommt das Backen (bitte auf keinen Fall auf die Idee kommen, alle drei Kuchenteige auf einmal zu backen! Schön nacheinander): Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Das kalte Wasser hinzufügen. Danach den Zucker vorsichtig einrieseln lassen und das Eigelb unterziehen. Dann Mehl mit Backpulver mischen und auf niedrigster Stufe des Rührgeräts kurz unterrühren. Der Teig wird in einer runden Springform (26 cm Ø) bei 160 ° Umluft ca. 40 min gebacken. Danach den Kuchen aus der Springform holen und auf ein Kuchengitter stürzen, um ihn abkühlen zu lassen. Das wiederholen wir noch zwei Mal.
Als nächstes haben wir drei abgekühlte Kuchen. Die müssen wir nun begradigen, indem wir die Kuppeln abschneiden. Dann werden diese in mehrere schmale Scheiben geschnitten. Dazu unbedingt ein glattes langes Messer nutzen, sonst zerbröselt ihr den Teig zu sehr. Wieviele Scheiben ihr macht, bleibt euch überlassen. Wir haben die untere Tortenschicht in 4 Scheiben geschnitten und die beiden oberen in jeweils 3 Scheiben.
Nun beginnen wir bei der untersten Schicht. Die legen wir auf eine glatte Oberfläche (ich habe dazu einen Tortenständer, der sich drehen lässt) und beschmieren sie dünn mit der dunklen Ganache. Wer es fruchtiger mag, kann auch statt der Ganache zwischen den Tortenscheiben Marmelade verteilen.
Die Ganache muss dazu die Konsistenz von Nutella haben. Ist sie zu dünn, noch etwas Kuvertüre untermischen, ist sie zu dick, noch etwas Sahne beifügen. Wenn sie euch schon zu fest ist, dann einfach ganz kurz in den warmen Backofen oder die Microwelle. Ist sie euch zu weich und flüssig, einfach in den Kühlschrank. Die Ganache also schön gerade und glatt auf die Kuchenschicht schmieren. Dann die nächste Schicht aufsetzen und ebenfalls mit der dunklen Ganache bedecken. So lange, bis ihr den unteren Teil der Torte (also den breiteren Teil) fertig habt. Achtung, die oberste Schicht noch nicht bestreichen! Als nächstes schneidet ihr die restlichen Schichten auf einen kleineren Durchmesser; wir haben etwa 19 cm genommen. Das könnt ihr ganz einfach, indem ihr einen runden Kuchenteller auf die Tortenschichten legt und mit einem scharfen Messer rundrum schneidet. Dann schmiert ihr nun die oberste große Tortenschicht mit der roten Ganache in 19 cm Durchmesser ein und legt dort die unterste Schicht der kleineren Tortenschichten auf. Diese dann auch wieder schön gleichmäßig mit roter Ganache bestreichen und weiterstapeln. Die obere Schicht der Torte sollte etwa genauso viele Schichten wie der untere Teil haben oder ein/zwei mehr. Habt ihr alles fertig gestapelt, muss nun die Torte von außen eingestrichen werden. Den oberen Teil mit der roten Ganache und den unteren mit der dunklen. Dabei darauf achten, dass es schön glatt ist und ordentlich alles abdeckt. So bindet ihr die Kuchenkrümel und könnt den Fondant besser auflegen. Unbedingt schön glatt arbeiten, der Fondant verzeiht euch keine großen Unebenheiten.
Nun kommen wir zum Fondant. Wärend ich den ausrolle, wird die Torte mit Ganache im Kühlschrank verstaut. Dadurch wird sie fester und für den Fondant dann stabiler.
700 g des gewünschten Fondants ausrollen. Am Besten streut ihr dafür auf einer glatten Arbeitsfläche Speisestärke aus. Der Fondant klebt sehr. Daher auch den Teigroller !aus Kunststoff! mit Stärke etwas einreiben. Nun den Fondant auf ca. 3 mm ausrollen (immer mal drunterschauen, dass er nicht am Tisch/Arbeitsplatte anklebt) und schauen, dass er um einiges breiter ist als die Torte selbst. In der Mitte ruhig minimal den Teig dicker lassen, da ihr diesen beim Glätten des Fondants noch etwas zieht (er reisst sonst schnell ein). Wenn er ausgerollt ist,  bis zur Hälfte über den Teigroller legen und anheben, sodass ihr die Torte darunter mittig platzieren könnt. Nun den Fondant über die Torte legen. Das Schwierigste ist nun geschafft.
Mit einem Tortenglätter schön die Oberseite der Torte glattstreichen. Dann beginnt ihr langsam die obere Seite der Torte anzudrücken. Die Falten müsst ihr nach unten rausarbeiten. Das geht gar nicht so schwer, wie es klingt. Der Fondant lässt sich schön streichen. Immer ordentlich mit dem Tortenglätter nacharbeiten.

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Und dann die untere Schicht andrücken. Den überschüssigen Fondant immer mal zwischendurch am unteren Rand grob abschneiden. Den übrigen Fondant müsst ihr nicht wegwerfen, den könnt ihr aufbewahren und weiter verwenden. Habt ihr die Torte komplett mit dem Fondant eingekleidet, unten die Enden begradigen und bündig am Tortenrand abschneiden. Die Kanten alle nochmal ordentlich ausarbeiten und ruhig nochmal in den Kühlschrank stellen.
Zum Schluss kommt die Verzierung – alles, was aus Marzipan oder Fondant ist entweder mit Zuckerguss oder Ganache an die Torte kleben! Da ist eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt, was ihr machen wollt. Ich zeige euch mal unsere beiden Ausführungen:

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Bei der fairy-forest-Torte haben wir mit Fondant, Marzipan, Zuckerschrift, Zuckerspitze und Zuckerblumen und ein wenig Glitzerstaub gearbeitet. Da haben wir auch den unteren Fondant mit Falten gearbeitet, dass es so aussieht, wie eine Tischdecke, die man darüber gebreitet hat.
Bei der Moomin-Torte lediglich mit Fondant, Ganache als Zierdeko und Zuckerschrift. Das war unsere Versuchstorte – quasi die Generalprobe für die Hochzeitstorte. Bei der Torte haben wir auch die einzelnen Tortenschichten mit Marmelade bestrichen.

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Nun wünschen wir euch gutes Gelingen, wenn ihr selbst mal eine Motivtorte versucht! Frohes Backen. 🙂