Wintertörtchen

Ich habe vor einiger Zeit ein sehr schönes herbstliches Törtchenrezept bei MaLu entdeckt und wollte es für Weihnachten nachbacken. Daher gab es meine Interpretation der Nusstartelettes.

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Ihr braucht dafür:

Nusscreme:
ich habe einen Pistazienbrotaufstrich entdeckt, den ich direkt mal verwenden wollte
ihr könnt aber auch jedes Nussmus mit Ganache (160 g Sahne + 70 g weiße Schokolade) vermischen

Tartelette-Teig:
125 g Mehl
15 g gemahlene Mandeln
50 g Zucker
75 g weiche Butter
1 Prise Salz
gemahlene Vanille
1 leicht geschlagenes Ei

Ganache:
60 g Zartbitterschokolade
60 g Vollmilchschokolade
60 g Sahne

Deko:
essbare Goldsterne
essbarer Silberstaub
halbierte Schoko-Bons
als weitere Füllung gehackte Mandeln oder Haselnüsse

Zuallererst solltet ihr die Tartelettes backen. Dazu alle Zutaten ohne viel kneten vermischen. Den Teig zusammengerollt in Frischhaltefolie wickeln und für 1/2 h in den Kühlschrank. Danach den Teig ausrollen und die gefetteten Tartelettes-Förmchen damit auslegen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Nun die Tartelettes für etwa 45 min einfrieren. Das erspart euch das Blindbacken. Den Backofen auf 180° C vorheizen und die Tartelettes goldbraun backen. Da müsst ihr dabei bleiben, da sich die Zeit nach dem Grad der Gefrierung richtet. Danach die Formen auskühlen lassen und stürzen.
Als Nächstes könnt ihr – nachdem die Tartelettes vollständig ausgekühlt sind – die Formen mit je ein paar gehackten Nüssen und der Pistazien- (oder Nuss-)Creme füllen.
Nun für die Ganache die Schokolade in einem Wasserbad erhitzen und schmelzen. Dann die Sahne hinzugeben und alles gut verrühren. Wenn die Ganach langsam festwerden will, über die Tartelettes geben und alles komplett abdecken.
Am Schluss die Deko darauf drapieren und fertig!

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Ein kleiner Wintergruß zu einem Festessen! Guten Appetit!

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Geburtstag eines Norwegen-Liebhabers

Hallo! Ich habe endlich seit Langem geschafft, das zu machen, was ich mir mal vorgenommen hatte: etwas Backen, dass aussieht wie die Norwegen-Flagge.

Ein Freund von mir hatte Geburtstag, und da er mindestens ein genauso großer Fan dieses wunderschönen Landes ist, hab ich meine Chance ergriffen. Es gab Norwegen-Törtchen.

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Dazu benötigt man nur:

Schokoladenbiskuit
Marmelade nach Wunsch (ich habe Sauerkirsch und Heidelbeere genommen)
Früchte in den Farben blau, rot und weiß (ich nahm Kirschen, Himbeeren, Heidelbeeren und Birne)

Ich habe aus dem Schokoladenbiskuit mit meinen Dessert-Ringen pro Törtchen zwei Kreise ausgestochen (geht auch mit einem Glas). Dann den unteren Kreis mit Marmelade bestrichen und den Zweiten drauf“geklebt“.
Dann den zweiten Kreis ebenfalls mit Marmelade bestrichen und die passenden Früchte drapiert. Die Birne habe ich in feine Streifen geschnitten.

Dann nur noch die Törtchen so anrichten, dass sie die Norwegen-Flagge ergeben und fertig!

Brownies oder Cheesecake? Nimm einfach Beides!

Gestern Abend überkam es mich, ich wollte Brownies backen. Aber bei den unzähligen Rezepten, die einem nachgeworfen werden, konnte ich mich gar nicht entscheiden.

Dann dachte ich: back doch einen Cheesecake! Aber auch da gibt es soooooo viele Rezepte.

Daher hab ich mich kurzerhand entschlossen, einfach gleich Beides zu backen und es noch mit einer fruchtigen Note zu verbessern. Deshalb gibt es nun Brownie-Cheesecake-Muffins mit Physalis.

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Ihr braucht für 12 Muffins:

Brownie-Mischung:
115 g Butter
55 g gute dunkle Schokolade
1 Teelöffel Vanillezucker
165 g Zucker
2 Eier
115 g Mehl
25 g Kakao
1 Prise Salz

Cheesecake-Mischung:
450 g Frischkäse
110 g Zucker
2 Eier
1 Teelöffel Speisestärke
1 Teelöffel Vanillezucker
1/2 abgeriebene Orangenschale

Garnierung:
Haselnuss-Soße
Karamel-Soße
Physalis

Zuerst in die Muffinbackform die Papierförmchen füllen. Den Backofen auf 170 ° C Umluft vorheizen.
Für die Brownies danach Schokolade und Butter in einem Topf schmelzen und dann abkühlen lassen.
Eier mit Zucker und Vanillezucker gut verrühren. Dann Mehl, Salz und Kakao vermengen.
Nun die Buttermasse zu der Eimasse hinzurühren und nach und nach die Mehlmischung einsieben. Aber nicht zu doll rühren, sondern nur solang, bis der Teig glatt aussieht.
Nun füllt ihr die Brownies bis zur Hälfte in die Papierförmchen und gebt diese zum Vorbacken ca. 8 – 10 min in den Ofen.
Während die Brownies backen, die Cheesecake-Creme anrühren.
Dazu alle Zutaten mit einander verrühren bis der Teig glatt ist.
Wenn die Brownies fertig sind und sie euch zu hoch gebacken sind, könnt ihr mit einem Teelöffel in der Mitte einen „Krater“ ausheben. Dann habt ihr zusätzlich noch einen Cheesecake-Kern in euren Muffins.
Also auf die Brownies die Cheesecake-Mischung füllen, bis die Förmchen richtig bis zum Rand voll sind. Diese dann noch einmal für ca. 20 min backen. Auf jeden Fall darf die Cheesecake-Creme nicht braun werden!
Nach dem Backen die Muffins etwa 2 h auskühlen lassen und dann nach Herzenslust garnieren.
Ich habe Karamel- und Haselnusssoße darübergeträufelt und eine Physalis mittig darauf drapiert.

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Sommer, Sonne und frische Törtchen

Im Sommer ist es warm, manchmal zu warm. Da ist es angenehm, wenn man etwas Leichtes, Fruchtig-Frisches naschen kann. Daher heute ein super tolles Rezept von der Seite: Die Küchenzuckerschnecke – Food-Blog. Es gibt Waldmeister-Erdbeer-Holunderblüten-Törtchen.

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Die brauchen zwar etwas mehr Zeit, aber es lohnt sich! Und was brauchen wir für 6 dieser leckeren „Früchtchen“? Ganz wichtig: ihr braucht dazu Dessertringe.

für den Boden
80 g Butter
120 g Löffelbiskuit

für die Erdbeermousse
120 g pürierte Erdbeeren
200 g Sahne
200 g Magerquark
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Päckchen Sahnesteif
4 Esslöffel Holunderblütensirup
2 Esslöffel Zucker
1 Päckchen Pulvergelatine

für die Waldmeistermousse
90 ml Waldmeistersirup
200 g Sahne
200 g Magerquark
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Pulvergelatine

für den Guss
1 Päckchen klarer Tortenguss
80 ml Holunderblütensirup
150 ml Wasser

Ihr fangt am Besten an, die Biskuits so klein wie möglich zu zerbröseln (ich hab dazu einen Gemüsehobel genommen) und die Brösel mit der geschmolzenen Butter zu vermengen. Dann die Dessertringe auf eine glatte, mit Backpapier bedeckte Unterlage (ich habe kleine Holzbrettchen genommen) stellen und dann die Bodenmasse darin verteilen und schön fest am Boden andrücken.
Dann beginnen wir mit der Waldmeistermousse. Die Sahne mit Sahnesteif und Vanillinzucker aufschlagen und ab in den Kühlschrank. Dann die Gelatine in Wasser aufquellen und den Waldmeistersirup in einem Topf erwärmen, nicht kochen. Darin dann die Gelatine auflösen und vorsichtig unter den Quark mischen. Die Masse 5 min in den Kühlschrank und dann die Sahne unterheben. Die Waldmeistermousse kann dann in halbrunde Silikonformen (ich habe 12 Formen von meiner Cake-Pop-Silikonform genommen – also für jedes Törtchen dann zwei Halbkugeln) füllen und ab in den Tiefkühler. Das dauert nun ca. 1 h bis die Halbkugeln fest genug sind. Wenn dies der Fall ist, könnt ihr mit der Erdbeermousse anfangen.
Dazu vermengt ihr wieder Sahne mit Vanillinzucker und Sahnesteif und schlagt die Sahne auf. Wieder in den Kühlschrank damit und weiter gehts mit den pürierten Erdbeeren. Diese mit Zucker und Quark verrühren und ebenfalls in den Kühlschrank. Dann die Gelatine in Wasser quellen lassen und den Holunderblütensirup erwärmen. Die Gelatine wieder im Sirup auflösen und unter die Erdbeer-Quarkmasse rühren. 5 min in den Kühlschrank und dann vorsichtig die Sahne unterheben.
Die Waldmeister-Halbkugeln aus dem Tiefkühler nehmen und immer zwei nebeneinander mit der flachen Seite auf den Biskuitboden legen. Dann die Erdbeermousse auffüllen und die Törtchen für etwa 1 Stunde in den Tiefkühler. Wenn die Masse schön fest ist, dann als Garnierung jeweils ein Waldmeisterblatt mittig auf das Törtchen „kleben“ und den Tortenguss anrühren.
Dazu erhitzt ihr das Wasser und vermengt den Tortenguss mit Holunderblütensirup. Den Guss ins Wasser und ganz kurz aufköcheln lassen. Ein wenig abkühlen lassen und dann auf die Törtchen gießen.
Nun nochmal für etwa 1/2 Stunde in den Kühlschrank und voila! Die Törtchen dann mit einem schmalen langen Messer aus den Dessertringen lösen und anrichten. Lasst es euch schmecken!

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So lässt sich der Sommer aushalten, mit einem kühlen, leichten Fruchtmoussetörtchen.

Ein großes Danke an meine Mutter, die mir den Holunderblütensirup selbst hergestellt hat.