lange her und doch nicht vergessen

Ich habe leider eine Zeit lang nicht viel von mir hören/lesen lassen. Das liegt einfach daran, dass mein Studium nun angefangen hat und ich damit alle Hände voll zu tun habe.

Aber meine letzten 2 Geburtstags-Wunschtorten wollte ich euch nicht vorenthalten:

Zuerst habe ich eine Guinnes-Nutella-Torte in Form eines VW-Käfer gebacken. Mein Cousin ist ein riesen Fan von the Walking Dead, also habe ich das mit seiner Liebe zu dem chicen Auto kombiniert. Rezept dazu findet ihr HIER .

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Und für meine Tante war der Wunsch: Angeln, Natur und Fahrrad. Daher gab es eine grüne Torte, gefüllt mit einem Apfel-Boden und einer Apfel-Pudding-Creme. Dekoriert mit einem Fahrrad und einem kleinen Piknik am Teich und einer Angel. Rezept dazu findet ihr HIER (ich habe nur den Zimt weggelassen, sodass die Torte fruchtig, aber nicht weihnachtlich schmeckt).

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4-Event-Torte

Heute habe ich endlich mal wieder ein Törtchen für euch Naschkatzen. Da meine Cousine geheiratet, ihr Mann Geburtstag hatte, sie frisch gebackene Eltern geworden und in ihr neues Heim gezogen sind, musste eine hübsche Motivtorte her.

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Innen habe ich 2 helle Biskuitböden und 1 Schokobiskuitboden.

Wie ihr Biskuit macht, findet ihr hier.
Ihr braucht Fondant in mehreren Farben und Silikonformen.
Und dann habe ich noch 3 Schichten und zum Einstreichen Schokoladenbuttercreme.
Dazu braucht ihr:

200 g geraspelte Zartbitterkuvertüre
150 ml Sahne
100 g weiche Butter
75 g Puderzucker
etwas gemahlene Vanille
3 Esslöffel Kakao

Für die Buttercreme macht ihr erstmal eine Ganachecreme. Dazu die Kuvertüre zerkleinern und die Sahne aufkochen. Dann die Sahne vom Herd nehmen und über die Kuvertüre gießen. Alles zu einer geschmeidigen Creme verrühren.
Die Ganache ca. 20 min auskühlen lassen. Dann Butter, Puderzucker, Vanille und Kakao cremig aufschlagen. Dann die Ganache unter ständigem Rühren hinzugeben und mehrere Minuten kräftig weiterrühren. Am Schluss die Buttercreme etwa 1h kalt stellen, damit sie schmierfest wird. (Die Buttercreme ist übrigens sehr haltbar und lässt sich einfrieren)

Damit die Torte nicht pur Schokolade wird habe ich auf die einzelnen Biskuitböden noch Kirschmarmelade mit ganzen Kirschen gestrichen. Darauf dann jeweils die Buttercreme. Am Ende hatte ich noch genug übrig, um die ca. 20 cm Ø-Torte einstreichen zu können. Nach dem Einstreichen muss die Torte nochmal in die Kühlung, damit alles schön fest wird. Danach mit dem Fondant eindecken und dekorieren.
Bei den heißen Temperaturen sollte die Torte bis zum Anschnitt und Verzehr in der Kühlung bleiben, damit euch der Fondant nicht zerläuft. Auch die Buttercreme wird dann sehr sehr weich.

Hier also die einzelnen Themenseiten:
das neue Heim

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die Hochzeit

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der Geburtstag

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und natürlich das Baby

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Sie hat wohl allen geschmeckt, denn es ist nichts übrig geblieben.

beerige Hochzeit

Uuuuund wieder steht eine Hochzeit im Freundeskreis ins Haus! Diesmal wird es beerig!

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Wer Lust hat, den nachzubacken:

Schokoladenbiskuit für 18 cm Ø
6 Eier
4 – 5 Esslöffel Wasser
180 g Zucker
150 g Mehl
70 g Stärkemehl
30 g Kakao
3 Teelöffel Backpulver

Holzfarbenen Fondant (man kann auch gelb und braun mischen)

frische Beeren
eventuell Deko-Floristenband (hier grün)
Blaubeermarmelade

Creme:
1 Päckchen Gelatine (oder 6 Blatt Gelatine)
250 g Blaubeeren
2 Päckchen Vanillezucker
1 – 2 Esslöffel Zucker
300 ml Schlagsahne

Für die Böden, Eier trennen und Eischnee fest aufschlagen. Dann Eigelb mit Wasser schaumig rühren und nach und nach Zucker einrieseln lassen. Danach Kakao zugeben. Dann den Eischnee unterheben und Backpulver, Stärkemehl und Mehl mischen und untersieben. Den Teig in eine gefettete Backform füllen und ca. 30 – 40 min bei 200 ° C Umluft backen. Auskühlen lassen und dann in 3 Schichten schneiden.

Die Creme mit Gelatine beginnen. Diese nach Anleitung in Wasser lösen. Dann die Blaubeeren mit dem Vanillezucker in einem kleinen Topf aufkochen und mit weiterem Zucker abschmecken. Dann die Gelatine einrühren und auflösen. Die Blaubeermasse 1 – 2 h kühlen lassen, sodass sie leicht gelieren kann.
Später die Sahne steif schlagen und unter die Blaubeermasse heben.

In einer 18 cm Ø Springform erst einen Biskuitboden legen, diesen mit Blaubeermarmelade bestreichen, dann die Creme auffüllen. Dann wieder einen Boden einlegen und ebenfalls mit Marmelade und dann Creme bestreichen. Zum Schluss der letzte Boden oben drauf. Die gefüllte Torte nun über Nacht im Kühlschrank kühlen.

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Dann den Fondant ausrollen und in ca. 1 cm dicke Streifen schneiden. Da müsst ihr den Umfang eurer Torte mit einem Bandmaß messen und auch die Höhe. Dementsprechend müsst ihr die Fondantstreifen lang machen. Und etwa so viele nebeneinander, dass es die Torte etwa 2 cm überragt.

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Ich habe noch Zierstreifen in Perlenoptik und zwei gedrehte Griffe gefertigt. Diese dann am Besten einen Tag trocknen lassen.

Zum Schluss habe ich noch die Schattenbilder des Paares aus Blütenpaste geschnitten und trocknen lassen, sodass ich sie in die Torte oben hineinstecken kann.

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Am nächsten Tag habe ich die Torte aus der Form gelöst, den geflochtenen Fondantkorb drumrum gelegt. Den vorderen Teil, wo die Enden quasi liegen, nur locker aneinander gedrückt, damit es so aussieht, als ob der Korb wegen zu viel Inhalt aufreisst. Zur Stabilisierung noch ein Dekoband drumrum gebunden, mit Schleife. Und oben die Beeren eingefüllt und auch ein paar zwischen den Korbstreben hindurchgestopft.

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Am Schluss werde ich noch die Schattenbilder in die Mitte stecken. Ein vollständiges Bild gibts daher erst später! 🙂

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die crazy Hochzeitstorte

Hallo zurück liebe Leser! Diesmal hab ich euch kein Rezept mitgebracht, nur ein paar Bilder meiner zweiten, sehr aufregenden Hochzeitstorte!

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Die Aufgabe des Bräutigams war, eine crazy Torte.

Also hab ich mich an die Torte gemacht!
Ich hab quasi so ein paar Hauptfavoriten des Brautpaars in die Torte mit aufgenommen:

– die Farben der Hochzeit waren grün und weiß
– die Lieblingsblume der Braut war Flieder
– die Braut mag Grünes, und arbeitet bei einer Firma mit dem Logo eines Frosches 😉
– der Bräutigam mag Nerfguns
– die Trauzeugin (ich) liebt Tentakeln

Und so entstand die Torte nach und nach und nahm Gestalt an. Als Füllungen habe ich die Lieblingsfrüchte der Brautleute genommen – Himbeer und Zitrone.
Der Teig ist Biskuit. Überzogen mit Zartbitterganache und SweetArt Fondant.

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Hier mal das Brautpaar beim Anschnitt. Sie hat gefallen und gemundet. Und ich bin ein klein wenig stolz auf mich. 🙂 Ich wünsche den Beiden alles Gute! Und freue mich sehr, diese Ehre gehabt zu haben.

Ich hatte zwei ausgezeichnete Helferlein für diese Torte, die mir beim Modellieren tatkräftig zur Hand gegangen sind: Angi und Urs. Danke euch beiden nochmal!

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Sex on the Beach!

Nein, es bleibt jugendfrei. Aber zum 30. Geburtstag meiner Cousine gab es eine Sex-on-the-Beach-Torte mit Explosion!

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Angelehnt war die Verzierung der Torte an die Einladungskarte – daher mit Silberstreifen und Diamanten.

Zutaten für eine 26 Ø-er Torte waren:
Orangen- oder Pfirsichkonfitüre
Wodka und Pfirsichlikör um die Böden zu tränken
3 x Wiener Boden (entweder fertig gekauft oder Rezept wie hier)

Sex-on-the-Beach-Creme-Füllung:
1/2 Dose Pfirsiche (abgetropft)
300 g Frischkäse
150 g Orangenjoghurt (wenn ihr den nicht findet, könnt ihr Naturjoghurt und geriebene Orangenschale und einen Spritzer Orangensaft nehmen)
50 ml Wodka
50 ml Pfirsichlikör
3 Esslöffel Kirschkonfitüre
5 Beutel Sofortgelatine oder 3 Beutel Gelatine fix
25 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
orange Lebensmittelfarbe

Pfirsich-Italian-Meringue-Buttercreme:
170 g Pfirsichkonfitüre oder -gelee
3 Eiweiß
1 Prise Salz
1/4 Teelöffel Zitronensäure
250 g Butter

Fondant in den gewünschten Farben (ich habe schwarz – passend zur Einladungskarte und orange – passend zum Cocktail genommen)
Palmin Soft für die Hände
eventuell Lebensmittel-Farbspray in silber
weiße Gummibären (ca. 100 g)
Diamant-Gussform

Ihr nehmt eine 26-er Springform und legt einen Biskuit (Wiener Boden) hinein. Diesen bestreicht ihr dann mit Orangen- oder Pfirsichkonfitüre, aber ca. 1 cm bis zum Rand frei lassen.
Dann fertigt ihr die Sex-on-the-Beach-Creme. Dazu lasst ihr die Pfirsiche abtropfen und püriert sie schön fein. Danach vermischt ihr Frischkäse und Joghurt und gebt nach und nach Wodka, Pfirsichlikör, Kirschkonfitüre und das Pfirsichpüree hinzu. Das Ganze gut durchrühren.
Anschließend Sofortgelatine untermixen und etwa 1 min weiterrühren. Zucker, Vanillezucker und die orange Lebensmittelfarbe beimengen, sodass es die intensive orangene Farbe des Cocktails bekommt.

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Dann gebt ihr die Hälfte der Creme auf euren untersten Boden und bedeckt sie mit einem weiteren Boden. Diesen tränkt ihr dann mit Wodka und Pfirsichlikör. Bloß nicht damit geizen 😉
Anschließend gebt ihr die restliche Hälfte der Creme auf den Boden und bedeckt sie ebenfalls mit einem Boden. Diesen wieder mit Wodka und Pfirsichlikör tränken, diesmal aber etwas weniger nehmen.
Die Form stellt ihr dann für etwa 3 h in den Kühlschrank.
In der Zeit macht ihr die Buttercreme. Dazu schlagt ihr das Eiweiß auf, aber nicht vollständig steif. Dann lasst ihr langsam Salz und Zitronensäure einrieseln. Während dessen in einem Topf die Pfirsichkonfitüre erhitzen (vorsicht, brennt schnell an) und gebt anschließend die noch heiße Konfitüre in den Eischnee und rührt solang weiter, bis die Masse sich nicht mehr warm anfühlt (ca. 10 – 15 min).
Am Ende gebt ihr die Butter in kleinen Würfeln nach und nach dazu und rührt alles schön weiter. Erst wird die Buttercreme grisselig und dann verbindet sich alles zu einer glatten seidigen Creme. Also nicht verzagen, einfach weiterrühren. Die fertige Buttercreme dann auch schön kühl stellen und etwas ruhen lassen.
Am Schluss die Gummibären in der Microwelle langsam erhitzen und schmelzen und die Geleemasse in die Diamant-Gussformen geben. Am Besten im Kühlschrank abkühlen und fest werden lassen.

Dann könnt ihr eure Torte aus dem Kühlschrank holen und aus der Springform lösen. Ggfs. auf einen Drehteller geben, damit ihr sie besser eindecken könnt.
Mit einem Kuchenmesser oder einem normalen Messer die Torte mit der Buttercreme sauber und glatt einschmieren, sodass von dem Boden und der Creme-Füllung nichts mehr zu sehen ist.
Dann rollt ihr euren Fondant aus. Erst den inneren, farbigen. In meinem Fall Orange in zwei gleichgroßen Kreisen (Müslischüssel-Größe) und legt diese direkt übereinander auf die Torte, wo eure Explosion sein soll. Dann rollt ihr den schwarzen Fondant aus und legt ihn über die Torte. Schön mit dem Glätter an die Torte arbeiten. Die Falten und Luftblasen nach unten herausglätten. Den überschüssigen Fondant sauber abschneiden.
Dann mit einem scharfen Messer die beiden obersten Schichten des Fondant auf der runden Erhebung (der Fondant ist so dünn, dass ihr die beiden orangen Schichten als Erhebung deutlich sehen könnt) Sternförmig einschneiden und die Spitzen nach Außen legen. Damit die Spitzen nicht zusammenfallen, sondern schön geschwungen liegen, könnt ihr Küchentuch zusammen rollen und als Stütze drunterlegen.
In die Explosion könnt ihr nun eure Deko hineinlegen. Dazu habe ich erstmal die Mitte etwas mit Wodka und Küchentuch angefeuchtet, dann die Diamanten aus den Formen gelöst und hineingestreut.

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Danach habe ich mir eine Schablone aus Pappe mit Diagonal-Streifen geschnitten und diese um die Torte gelegt. Dann mit der Sprühfarbe die Streifen auftragen.

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Danach habe ich noch mit Zuckerkleber die Diamanten am Außenrand und auf den Explosions-Bögen angeklebt.
Am Ende aus Geldscheinen Schmetterlinge formen und mit Blumendraht in die Torte stecken.

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Fertig ist die Torte! Und das Geburtstagskind war begeistert. Die Torte war so schnell alle, so schnell konnte ich gar nicht gucken!

fleißige Holzfäller

Huhu ihr Lieben! Ich habe vor Kurzem beim Bäumefällen geholfen und dachte mir, das eignet sich doch als Thema super für eine Torte. So gab es für meine netten Gastgeber eine Baumstamm-Torte.

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Was habe ich dazu verwendet?
Teig:
4 Eier
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 ml Orangensaft
200 ml Öl
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 Esslöffel Kakao

Tortenfüllung:
war faul und habe fertige Schoko-Tortencreme-Mischung genommen
dazu noch 200 g Quark
150 ml warmes Wasser
etwas Sofortgelatine
Zartbitterschokostreusel

Ganache:
200 ml Sahne
350 g Zartbitterkuvertüre

Crispymasse (für die Axt):
150 g Marshmallows
100 g Crispy (Smacks oder Chococrispy)

Fondant zum eindecken in hellbraun und in dunkelbraun
sowie für die Axt in grau und braun
Lebensmittelfarbe in braun (aus rot und grün mit einem Tick gelb gemischt)

Zuerst backt ihr den Kuchen. Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, unter Rühren langsam das Öl und den Saft beifügen. Mehl und Backpulver vermischen und langsam durch ein Sieb zum Teig dazugeben. Alles schön durchrühren. Dann in eine Backform geben (ich habe 2 Mal die 18 cm Ø genommen) und bei 160 ° C Umluft ca. 50 min backen lassen. Stäbchenprobe nicht vergessen.
Wärend die Kuchen im Ofen sind, könnt ihr die Crispymasse vorbereiten. Dazu die Marshmallows schmelzen und dann vom Herd nehmen und die Crispys untermischen. Die Masse aus dem Topf holen (Achtung, heiß!) und auf ein Backblech geben. Etwas abkühlen lassen. Wenn es kühl genug ist, dann formt ihr den gewünschten Gegenstand daraus. Lasst es trocknen, sodass die Form schön aushärtet.
Dann geht es an die Ganache. Dazu die Kuvertüre klein hacken und die Sahne in einem Topf erwärmen (nicht kochen!). Wenn die Sahne warm ist, die Kuvertüre dazu geben und solange rühren, bis eine glatte Masse entsteht. Die Ganache dann in den Kühlschrank zum Festwerden.
Nun macht ihr die Cremefüllung. Dazu die Fertig-Creme-Mischung mit Quark, Wasser, Sofortgelatine und Streuseln verrühren. In den Kühlschrank zum Festwerden.
Wenn der Kuchen fertig ist, beide Kuchen in zwei Teile schneiden und etwas begradigen. Zwei Teile kreisrund aushöhlen (für die Füllung). Dann kommt die Ganache hinzu. Erste (und vollständige) Schicht Kuchen mit Ganache bestreichen. Dann den ersten und zweiten Ring aufsetzten. Jeden Ring jeweils mit Ganache bestreichen (zum Ankleben an die untere Schicht). Dann kommt die Füllung rein und am Ende den Ring mit Ganache bestreichen und den Deckel drauf. Nun den ganzen Kuchen mit Ganache einstreichen, glatt arbeiten und dann in den Kühlschrank für ca. 5 min.
Dann den hellbraunen Fondant ausrollen und auf die Kreisgröße des Kuchens zuschneiden (ich hatte ca. 18,5 cm Ø). Danach den dunkelbraunen Fondant ausrollen und in einem Streifen ausschneiden, der den Kuchen umfasst (Umfang) und so hoch wie der Kuchen ist. Dazu noch ein paar Centimeter mehr geben, damit er wenig überlappen kann, wenn er angebracht wird. Nun holt ihr den Kuchen aus dem Kühlschrank und legt zuerst die Kreisform in hellbraun drauf. Danach umwickelt ihr mit dem dunkelbraunen Fondant die Kuchenseite. Schön mit dem Tortenglätter festdrücken. Für die Rinde habe ich mit einem abgerundeten spitzen Modellierwerkzeug Furchen in den Fondant gearbeitet, die wie die Maserung von Holz aussieht. Mit verdünnter Lebensmittelfarbe und einem Pinsel dann die „Jahresringe“ des Baumes auf den hellbraunen Fondant gemalt. Mit den Resten des hellbraunen Fondant habe ich kleine Holzspähne gefertigt und dazugelegt.
Zum Schluss die Crispy-Axt mit Ganache einstreichen und festwerden lassen. Dann mit dem Fondant eindecken und nochmal etwas feinarbeiten. Die Axt habe ich auf den Kuchen gelegt (eher nicht zum Essen gedacht). Fertig ist der Baumstamm!

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Es war eine tolle Überraschung! Und die Arbeit ging noch besser, weil man sich auf ein leckeres Stück Kuchen nach getaner Arbeit freuen konnte.  😉

dots! bunte Punkte!

Für eine Freundin gab es einfach mal so eine kleine Überaschung: polka-dot-cake.

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Was brauchen wir dazu?

Cakepops:
240 g Mehl
100 g Butter (nicht gekühlt)
1 1/2 Teelöffel Backpulver
1 Priese Salz
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
175 ml Milch (nicht gekühlt)
bunte Lebensmittelfarbe

für den Kuchenteig:
250 g Butter (nicht gekühlt)
350 g Mehl
1 Fläschchen Zitronenaroma
200 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
120 g saure Sahne
2 Esslöffel Backpulver
1 Priese Salz
200 ml Milch (nicht gekühlt)
3 Eier (nicht gekühlt)
schwarze oder lila Lebensmittelfarbe

für die Ganache:
300 g Vollmilch- und Zartbitterkuvertüre
200 ml Sahne

Marzipandecke und bunter Fondant

Als erstes wird die Ganach vorbereitet. Dazu die Sahne aufkochen und dann über die gehackte Kuvertüre geben. Schön glatt rühren und dann in den Kühlschrank, damit sie fest werden kann.
Für die Cakepops die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig aufrühren. Dann die Eier beifügen. Dann Backpulver, Mehl und Salz vermischen und abwechselnd mit der Milch zum Teig geben. Zum Schluss den Teig aufteilen und in die gewünschten Farben färben. In einer Cakepopform bei 170 ° C Umluft ca. 20 min backen. Danach auskühlen lassen und dann können sie vom überschüssigen Teig befreit werden, sodass sie schön rund sind.
Für den Kuchenteig die Butter cremig schlagen. Dann kommen Eier, Zitronenaroma und die saure Sahne hinzu. Dann erneut Mehl, Backpulver und Salz vermischen und erneut mit Milch im Wechsel unter den Teig rühren und zum Schluss die gewünschte Farbe (ich habe schwarz genommen – ist dann aber dunkellila geworden) einrühren. Dann den Teig halbieren. Jeweils dann in eine Springform (ich habe zwei 18 cm Ø genommen) 1/4 des Teigs einfüllen und darin die bunten Cakepops verteilen. Dann den Rest auffüllen und beide bei 170 ° C Umluft ca. 50 – 55 min backen. Danach aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Wenn alles kalt ist, die zwei Kuchenböden zuschneiden (Ränder, Decke und ggfs. Boden begradigen) und dann auf einen Boden etwas Ganache streichen. Dann den zweiten Boden auflegen und beide rundum sauber mit Ganache einstreichen. Danach kommt die Marzipandecke drauf. Schön glatt arbeiten und an den Kuchen drücken. Dann mit unterschiedlichen Kreisausstechern Punkte aus dem bunten Fondant (ganz dünn ausgerollt) ausstechen und wild auf dem Kuchen verteilen. Ich habe dann noch übrige Cakepops halbiert und dann mit Zuckerkleber zwischen die anderen Punkte geklebt.
Hübsch dekoriert und fertig!

dott