Hefeklöße, ganz wie bei Oma

Da bin ich endlich mal wieder zurück. Hatte ja eine lange Ruhepause. Das kam leider daher, dass ich vor Kurzem mein Studium begonnen hatte und daher einfach nicht die Zeit fand, Back-Beiträge zu schreiben, geschweige denn das Geld hatte, um mal wieder ausgiebig etwas Extravagantes zu backen.

Daher auch nur ein schlichtes Rezept, worauf ich allerdings stolz bin, da ich die bisher noch nie selbst gemacht hatte, aber diese Leckerei ein Teil meiner Kindheit war.

Es geht natürlich um leckere Hefeklöße. Oder manche nennen sie Dampfnudeln oder Germknödel.

Die sind erstaunlich einfach zubereitet und schmecken traumhaft! Ihr braucht dazu:

500 g Mehl
Prise Salz
1 Päckchen Trockenhefe oder ein Würfel Hefe
250 ml Milch
100 g Butter
1 Tütchen Vanillezucker
50 g Zucker
etwas geriebene Zitronenschale
2 Eier

Ich habe etwa 10 Klöße aus der Masse erhalten.

Mehl gut durchsieben und dann mit Zucker, Vanillezucker, Salz, Zitronenschale und der Hefe vermengen. Danach die Milch erwärmen und darin die Butter schmelzen. Die Milch abkühlen lassen und lauwarm zu der Mehlmischung geben. Alles richtig gut durchkneten und an einem warmen Platz, mit einem Handtuch abgedeckt, gehen lassen bis auf etwa die doppelte Größe.
Anschließend den Teig nochmal gut durchkneten und solang Mehl hinzugeben, bis er nicht mehr klebrig ist. Dann kleine (Tischtennis groß) Klöse rollen – darauf achten, dass keine Risse in der Oberfläche sind – und die Klöße auf einem mit Mehl bestäubten Tuch und mit einem weiteren Tuch abgedeckt ca. 1 h erneut gehen lassen.
Einen großen Dampftopf mit Deckel vorbereiten, ca. 1 1/2 l Wasser zum Kochen bringen und ein Tuch über den Topf spannen. Darauf die Klöße platzieren (aufpassen, dass sie nicht zu sehr aneinander kleben) und für etwa 10 min unter dem Deckel dampfgaren.
Dann sind sie auch schon fertig. Garniert werden können sie mit Heidelbeeren, Mohn, Marmelade, Pflaumenmus, Vanillesoße oder Puderzucker. Wie ihr eben mögt.

Eine schöne Kindheitserinnerung zum Leben erweckt.

Und ein großes Danke geht an meinen Küchenhelfer Sebastian. 🙂