noch ein Stück Weihnachtszauber behalten

Ich weiß, ich weiß…ich vernachlässige meinen Blog in letzter Zeit sehr.

Daher hab ich hier nochmal ein Weihnachtsplätzchen-Rezept für euch. Und von denen habe ich sogar noch welche übrig, sodass mir die Weihnachtszeit noch etwas nachklingt.
Es handelt sich natürlich um Husarenkrapfen, oder auch bei uns Engelsaugen.

20161222_1242322

Dazu braucht ihr folgende Zutaten:

100 g Mehl
100 g gemahlene Nüsse (ich hab einmal Mandeln und einmal Haselnuss gewählt)
2 Teelöffel gemahlene Vanille
1 Teelöffel geriebene Zitronenschale
1/2 Teelöffel Backpulver
80 g Zucker
60 g Butter
1 Ei
Marmelade oder Gelee für die „Augen“ (ich habe Heidelbeermarmelade und Johannisbeergelee gewählt)

Die Butter zuerst mit Vanille, Zitronenschale, Backpulver, Zucker und Ei glattrühren und cremig schlagen. Dann Mehl untersieben, sowie die gemahlenen Nüsse dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel rollen und für ca. 2 h in den Kühlschrank.
Wenn der Teig gut durchgekühlt ist, dann könnt ihr ein Backblech vorbereiten, den Ofen auf 170°C mit Umluft vorheizen und den Teig in viele kleine, 2-Euro-Münzen große Kugeln formen und diese dann in der Mitte mit dem Zeigefinger eindrücken. Die Mulde schön ausformen, damit genug Marmelade hineinpasst.
Die Mulden nun schön randvoll mit Marmelade/Gelee befüllen (zwei Teelöffel helfen da).
Dann können die leckeren Plätzchen auch schon in den Ofen. Etwa 20 min backen, gut auskühlen lassen und dann nach Geschmack vielleicht noch mit Puderzucker bestäuben.

20161222_1242572 20161223_1603002

Nun nur noch genießen! Ich habe so viele gebacken, dass ich sie auch noch im neuen Jahr genießen kann. 🙂

Advertisements

von schneebedeckten Torten und weihnachtlichem Goldglanz

Zum Schluss habe ich natürlich zum zweiten Weihnachtsfeiertag mit der Familie nochmal ordentlich aufgetrumpft und die wunderbare und unglaublich leckere Bratapfeltorte vom Knusperstübchen gebacken.

20151226_203047~2

Ich habe hierzu 2x 18 cm Ø Springformen genommen und konnte somit sogar zwei Torten backen!

Ihr benötigt:

Für den Tortenboden:
250 g Butter
250 g Apfelkompott
100 g Zucker
300 g braunen Zucker
1 Esslöffel Zimt
4 Eier
450 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
2 Teelöffel Natron
140 g Naturjoghurt
1 Prise Salz
1 Esslöffel Vanillezucker
200 g gehackte Mandeln

für die Füllung:
4 Eigelb
50 ml Milch
150 g Zucker
30 g Stärke
gemahlene Vanille
30 g Mehl
200 ml Apfelsaft
200 ml Sahne
250 g Butter

für die Marshmallowcreme:
4 Eiweiß
1 Teelöffel Zimt
200 g Zucker

Zuckerdekor nach Belieben

Zuerst backt ihr die Böden. Dazu 50 g Butter in einem Topf zergehen lassen, 100 g Zucker und das Apfelkompott hinzufügen. Die Butter-Apfel-Masse zum Kochen bringen, sodass die Apfelstücke schön weich werden. Dann Mandeln in einer Pfanne anrösten. Die restliche Butter mit dem braunen Zucker cremig aufschlagen. Nach und nach die Eier dazugeben und gut durchrühren. Die trockenen Zutaten vermengen und sieben. Danach die Mehlmischung, Joghurt und die Butter-Apfel-Masse gut vermischen. Zum Schluss die gerösteten Mandeln unterheben. Den Teig halbieren. Den Backofen auf 150° C Umluft vorheizen und dann den Teig für etwa 35 – 45 min backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!
Danach die Böden auskühlen lassen und je in 3 Schichten schneiden.
Für die Füllung Sahne und Apfelsaft zum kochen bringen. Milch, Eigelb und Zucker schaumig schlagen. Dann Mehl, Vanille und Stärke zusammen sieben und unter die Eimischung rühren. Dann unter ständigem Rühren zu der Apfelsahne geben und erneut aufkochen. Warten, bis die Creme andickt, gut auskühlen lassen und dann die Butter schaumig schlagen und untergeben.
Nun könnt ihr die Torte schichten. Dazu einen Tortenboden in die Springform legen, darauf etwas von der Füllung geben, dann erneut einen Boden und noch einmal Füllung darauf verteilen. Zum Schluss noch einmal einen Boden als Deckel legen. Mit der Menge an Böden und Füllung könnt ihr damit 2 Torten fertigen. Ich habe dann mit der restlichen Füllung noch die zweite Torte verziert, da die Marshmallowcreme nur für eine Torte reichte.
Zum Schluss für die Marshmallowcreme Eiweiß und Zucker über einem Wasserbad schmelzen (die Zuckerkristalle müssen sich vollständig aufgelöst haben). Sobald der Zucker geschmolzen ist, die Masse vom Wasserbad nehmen und sehr steif glänzend aufschlagen. Den Zimt unterheben und die Masse kühl stellen.
Dann die geschichtete Torte mit der Creme eindecken und nach Belieben verzieren. Ich habe Zuckergoldnuggets, Goldpuder und Goldsterne verwendet.
Somit bekommt ihr einen winterlich weihnachtlichen Touch.

20151226_203020~2 20151226_203032~2

20151226_204210~2 20151226_204218~2

Was ein Festschmaus! Diese Torte war unglaublich lecker! Danke nochmal an das Knusperstübchen für dieses wundervolle Rezept.

Wintertörtchen

Ich habe vor einiger Zeit ein sehr schönes herbstliches Törtchenrezept bei MaLu entdeckt und wollte es für Weihnachten nachbacken. Daher gab es meine Interpretation der Nusstartelettes.

20151224_104507~2

Ihr braucht dafür:

Nusscreme:
ich habe einen Pistazienbrotaufstrich entdeckt, den ich direkt mal verwenden wollte
ihr könnt aber auch jedes Nussmus mit Ganache (160 g Sahne + 70 g weiße Schokolade) vermischen

Tartelette-Teig:
125 g Mehl
15 g gemahlene Mandeln
50 g Zucker
75 g weiche Butter
1 Prise Salz
gemahlene Vanille
1 leicht geschlagenes Ei

Ganache:
60 g Zartbitterschokolade
60 g Vollmilchschokolade
60 g Sahne

Deko:
essbare Goldsterne
essbarer Silberstaub
halbierte Schoko-Bons
als weitere Füllung gehackte Mandeln oder Haselnüsse

Zuallererst solltet ihr die Tartelettes backen. Dazu alle Zutaten ohne viel kneten vermischen. Den Teig zusammengerollt in Frischhaltefolie wickeln und für 1/2 h in den Kühlschrank. Danach den Teig ausrollen und die gefetteten Tartelettes-Förmchen damit auslegen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen. Nun die Tartelettes für etwa 45 min einfrieren. Das erspart euch das Blindbacken. Den Backofen auf 180° C vorheizen und die Tartelettes goldbraun backen. Da müsst ihr dabei bleiben, da sich die Zeit nach dem Grad der Gefrierung richtet. Danach die Formen auskühlen lassen und stürzen.
Als Nächstes könnt ihr – nachdem die Tartelettes vollständig ausgekühlt sind – die Formen mit je ein paar gehackten Nüssen und der Pistazien- (oder Nuss-)Creme füllen.
Nun für die Ganache die Schokolade in einem Wasserbad erhitzen und schmelzen. Dann die Sahne hinzugeben und alles gut verrühren. Wenn die Ganach langsam festwerden will, über die Tartelettes geben und alles komplett abdecken.
Am Schluss die Deko darauf drapieren und fertig!

20151224_104703~2

Ein kleiner Wintergruß zu einem Festessen! Guten Appetit!

Lussekatter – eine weitere Schwedenleckerei

Und erneut habe ich leckere Plätzchen von nordicwannabe ausprobiert. Diesmal die schwedische Spezialität, die es zum 13. Dezember dort zum Gedenktag der heiligen Lucia gibt. Unglaublich leckere Lussekatter.

20151212_220354~2

Diese Leckerei ist auch nicht zu umständlich.

Ihr braucht dafür:
Tüte getrocknete Cranberrys
175 g Mehl
25 g gemahlene Mandeln
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Prise gemahlener Safran (wobei ihr den auch weglassen könnt…so teuer, dafür, dass er gelben Teig nochmal gelber färben sollte)
100 g weiche Butter
1/2 Ei
1 Eigelb

Alle Zutaten außer die Cranberrys und das Eigelb vermischen und gut verkneten. Der Teig muss dann für 1 h in den Kühlschrank.
Danach den Teig wieder herausholen, noch einmal gut durchkneten und stückchenweise kleine Teigwürste zu „S“ formen. Die Plätzchen dann mit dem Eigelb bestreichen und jeweils auf die 2 Windungen des „S“ eine Cranberry drücken.
Den Backofen auf 180° C vorheizen und die Lussekatter dann für ca. 10 – 12 min golden backen.
Abkühlen lassen und genießen!

20151212_220413~2

Viel Spaß beim Nachbacken! Und euch allen noch einmal ein frohes neues Jahr!

der Duft der Feiertage

Zu den Festtagen habe ich für meine Familie was Besonderes gebacken (etwas verspätet, ich weiß): Bratapfel-Kuchen und Spekulatius-Cheesecake-Tarte.

 IMG_0564 IMG_0561

Für den Bratapfel-Kuchen benötigt man:

Boden:
300 g Mehl
200 g Butter
100 g Zucker
2 Eigelb
1 Teelöffel Backpulver
getrocknete Erbsen zum Blindbacken

Füllung:
7 kleine Äpfel – etwa gleich groß
2 Esslöffel Zitronensaft
5 Esslöffel Heidelbeerkompott
200 g Marzipanrohmasse
3 Eier
75 g Zucker
300 g Schmand
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver

für eine Springform mit 26 cm Ø

Alle Zutaten für den Boden verkneten und den Teig halbieren. Eine Hälfte in der mit Backpapier ausgelegten oder gefetteten Springform ausrollen. Die andere Hälfte zu einer Rolle formen und an den Rand der Springform drücken. Dann den Boden mit der Gabel ein paar Mal einstechen und den Teig mit Backpapier belegen. Auf das Backpapier dann die getrockneten Erbsen geben.
Nun nehmt ihr die Äpfel, schält sie und höhlt sie aus. Diese werden dann mit etwas Marzipan und dem Heidelbeerkompott gefüllt. Etwas Zitronensaft darüber träufeln und die Äpfel noch mit dem Rest Marzipan deckeln/verschließen. Die fertig gefüllten Bratäpfel kommen dann in eine Auflaufform und zusammen mit dem Kuchenboden in den auf 180 ° Umluft vorgeheizten Backofen. Den Teig mittig im Ofen platzieren, die Äpfel unten in den Backofen stellen.
Nach etwa 20 min die Erbsen samt Backpapier aus dem Ofen nehmen und Äpfel und Boden für weitere 10 min bei 160 ° Umluft backen.
Die restliche Marzipanrohmasse mit Zucker und Eiern verrühren. Dann nach und nach Schmand und Puddingpulver dazugeben und gut durchrühren.
Danach nehmt ihr den Boden sowie die Äpfel aus dem Backofen. Verteilt die Äpfel auf dem Tortenboden und gebt dann vorsichtig die Schmandfüllung drumherum.
Den kompletten Kuchen dann weitere 60 min bei 160 ° Umluft backen. Auskühlen lassen und fertig! 🙂

IMG_0565 IMG_0567

Kommen wir zur Spekulatius-Cheesecake-Tarte:

Boden:
200 g Spekulatius
75 g weiche Butter

Füllung:
750 g Sahnequark
125 g Zucker
2 – 3 Teelöffel abgeriebene Orangenschale
2 Teelöffel Spekulatiusgewürz
3 Eier
2 Eigelb
1 Päckchen roter Tortenguss
250 g Cranberrysaft
festliche Herzchen oder Sterne aus  weißer Schokolade

Springform mit 24 cm Ø

Spekulatius klein krümeln und mit der weichen Butter vermengen. Die Masse auf dem mit Backpapier belegten Springformboden verteilen.
Backofen auf 140 ° Umluft vorheizen. Quark und Zucker vermischen. Orangenschale und Spekulatiusgewürz dazugeben. Eier und Eigelb unterrühren. Die Quarkmasse auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Für ca. 45 min im Ofen backen. Danach den Kuchen herausnehmen und erkalten lassen.
Den Guss nach Packungsangabe mit dem Saft zubereiten. Danach auf dem Kuchen verteilen und fest werden lassen. Die Sterne oder Herzen auf dem Guss verteilen und noch einmal für etwa 30 min erkalten lassen.

IMG_8271

Ich hoffe daher, dass ihr eure Feiertage gut verlebt und mit eurer Familie schön gefeiert habt.

Lasst es euch schmecken!

Weihnachtliche Schnapsdrosseln

Es weihnachtet, ja richtig. Aber ich dachte mir, langweilige Plätzchen kann ja jeder, also habe ich ein paar mit „Schuss“ gebacken: Glühwein-Sterne, Eierlikör-Sterne und Caipi-Sterne.

20141130_162404

Glühweinsterne:
Glasur
200 ml Rotwein
1 Päckchen Glühwein-Fix
200 g Gelierzucker (2:1)
4 Esslöffel Zitronensaft
etwas Sofort-Gelatine

Teig
375 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250 g weiche Butter
1 Eiweiß
120 g gemahlene Haselnüsse

Zuerst den Rotwein erhitzen (nicht kochen!), das Glühwein-Fix beimischen und ziehen lassen. Dann Gelierzucker und den Zitronensaft beifügen und unter ständigem Rühren köcheln lassen bis die Masse geliert. Dann den Topf zur Seite stellen und abkühlen lassen.
Für den Teig Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Butter, Eiweiß und Nüsse verkneten. Den Teig in eine Folie wickeln und ca. 30 min in den Kühlschrank.
Danach den Teig ausrollen (ca. 3 mm dick) und 1/2 Sterne und 1/2 ausgehöhlte Sterne ausstechen. Die Sterne dann im vorgeheizten Backofen auf 180 ° C Ober- und Unterhitze für ca. 12 min backen. Danach gut auskühlen lassen.
Zum Schluss die ausgehöhlten Sterne auf die Sterne legen und mit der Glühweingeleemasse die hohlen Sterne ausfüllen. Die Plätzchen dann noch etwas trocknen lassen und fertig! Wer mag, kann die Sterne am Ende auch noch mit Puderzucker bestäuben.

20141130_162500

Caipi-Sterne
Glasur
75 g Puderzucker
2 Esslöffel weißen Rum
1 Esslöffel Limettensaft
brauner Zucker und Limettenschale

Teig
250 g weiche Butter
125 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
2 Eigelb
Limettenschale
400 g Mehl

Butter, Zucker, Vanillezucker, Eigelb und Limettenschale glatt rühren. Dann Mehl unterkneten und den fertigen Teig in Folie gewickelt für ca. 30 min in den Kühlschrank.
Danach den Teig ausrollen (ca. 5 mm dick) und Sterne ausstechen. Die Sterne dann im vorgeheizten Backofen bei 175 ° C Ober- und Unterhitze für ca. 8 – 10 min backen. Nach dem Backen auskühlen lassen.
In der Zeit Puderzucker, Rum und Limettensaft glatt rühren und dann auf die ausgekühlten Plätzchen streichen. Am Schluss dann mit braunem Zucker und abgeriebener Limettenschale garnieren. Schon fertig!

20141130_162522

Eierlikör-Sterne
Glasur
3 Esslöffel Eierlikör
120 g Puderzucker

Teig
125 g weiche Butter
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
Zitronenschale
1 Ei
180 g Mehl
70 g Speisestärke
100 g gemahlene Mandeln
2 Teelöffel Zimt
2 Teelöffel Vanillezucker

Zuerst Butter, Puderzucker, Salz, Zitronenschale und Ei verrühren. Mehl und Stärke dazu sieben und dann Mandeln, Zimt und Vanillezucker unterkneten. Den Teig in einer Folie ca. 1 h in den Kühlschrank.
Nach dem Kühlen den Teig ausrollen (ca. 5 mm dick), 1/2 Sterne sowie 1/2 hohle Sterne ausstechen und im vorgeheizten Backofen bei 180 ° C Ober- und Unterhitze für ca. 8 – 10 min backen. Danach auskühlen lassen.
Derweil Eierlikör und Puderzucker glatt rühren. Nach dem Auskühlen die Sterne mit der Glasur bestreichen und die hohlen Sterne „aufkleben“. Gut trocknen lassen und nach Belieben am Ende noch mit Puderzucker bestäuben.

20141130_162517

Für den extra Schwipps zur Wei(h)nachtszeit! ;D